Djokovic folgt Federer ins Halbfinale

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Der Halbfinal-Kracher zwischen Titelverteidiger Novak Djokovic und Roger Federer bei den Australian Open in Melbourne ist perfekt!

Der serbische Weltranglisten-Erste schlägt den an sieben gesetzten Japaner Kei Nishikori dank einer souveränen Vorstellung überraschend klar mit 6:3, 6:2, 6:4. Zuvor gewann Federer 7:6 (4), 6:2, 6:4 gegen den an sechs gereihten Tschechen Tomas Berdych.

Es ist das bereits 45. Aufeinandertreffen der beiden auf der ATP-Tour. Im Head-to-Head steht es 22:22. 

 

Djokovic überraschend souverän

Federers Dominanz war eher erwartet worden, die von Djokovic überraschte ein wenig. Nishikori hatte ihn im Halbfinale der US Open 2014 besiegt und in Melbourne davor einen guten Eindruck hinterlassen.

Der "Djoker" wiederum hatte im Achtelfinale gegen Gilles Simon 100 unerzwungene Fehler begangen und war nur in fünf Sätzen aufgestiegen. Ganz überzeugend agierte er auch gegen Nishikori nicht, der war aber viel zu fehlerhaft.

Djokovic hatte nach dem Simon-Match auf ein Training verzichtet. "Manchmal ist weniger mehr", begründete der Titelverteidiger seine Entscheidung, den für ihn spielfreien Montag ausschließlich zur Erholung zu nutzen. Gegen Nishikori wirkte er wieder deutlich frischer und machte den Erfolg nach lediglich 2:07 Stunden perfekt.

Federer liegt im dritten Satz ein Break zurück

Für Federer ist es sein 39. Grand-Slam-Halbfinale und sein zwölftes in Melbourne, nachdem er es im Vorjahr erstmals seit 2003 verpasst hatte. Den ersten Satz gegen Berdych hatte er im Tiebreak für sich entschieden, den zweiten Durchgang gestaltete der Eidgenosse weitaus souveräner. Im dritten Satz lag der 34-Jährige mit Break zurück, ließ diesen Makel aber nicht auf sich sitzen und beendete die Partie nach 2:16 Stunden.

"Tomas ist ein Spieler, der mich im Laufe der Jahre immer wieder vor Probleme gestellt hat", räumte Federer ein. Zweimal hatte der Tscheche Grand-Slam-Duelle mit Federer zuletzt gewonnen. Für den Rekordgewinner an Grand-Slam-Titeln geht es in weiterer Folge um seinen fünften Australian-Open-Titel, für Djokovic um seinen sechsten. Federer jagt seinen 18. Major-Titel, Djokovic seinen elften.

Federer: "Fühl mich derzeit super am Netz"

In Duellen an gespielten Matches steht es zwischen den beiden 22:22, dazu kommt aber ein von der ATP nicht geführter w.o.-Sieg von Djokovic im Endspiel des Londoner World-Tour-Finales 2014. "Ich fühle mich derzeit super am Netz", erklärte Federer. "Novak Djokovic verfügt über die besten Returns. Ich werde sicher auch gegen ihn offensiv spielen. Aber ich denke auch, dass ich meine Angriffe gegen ihn besser vorbereiten muss."

2015 gewann Djokovic gegen Federer in den Major-Endspielen von Wimbledon und New York, nun prallen die beiden am Donnerstag schon eine Stufe früher aufeinander. Die vier jüngsten Duelle der beiden vor einem Finale gewann alle Federer. "Ich muss versuchen, Djokovic zu überraschen. Ich werde mich mit meinen Trainern Seve Lüthi und Ivan Ljubicic beraten. Ich bin überzeugt, wir finden die erfolgsversprechende Taktik."

Ex-Peya-Partner ist noch dabei

Am Mittwoch spielen Gael Monfils (FRA-23) und Milos Raonic (CAN-13) bzw. David Ferrer (ESP-8) und Andy Murray (GBR-2) um das zweite Halbfinalduell. Im Doppel ist im Halbfinale kein Top-6-Paar mehr dabei.

Noch im Bewerb ist nach seiner Trennung von Alexander Peya Bruno Soares, der Brasilianer spielt mit dem Schotten Jamie Murray (7). Peya war mit dem Deutschen Philipp Petzschner in der ersten Runde ausgeschieden.

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