Thiem schafft Sensation gegen Federer

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Dominic Thiem schafft im Achtelfinale des ATP-1000-Turniers in Rom die Sensation!

Der 22-jährige Niederösterreicher setzt sich mit 7:6 (2), 6:4 gegen Roger Federer (SUI/3) durch und steht im Viertelfinale. Dort bekommt er es mit dem den Nummer sechs gesetzten Japaner Kei Nishikori zu tun.

"King Roger" wirkt nicht ganz fit, Thiem nutzt die Gunst der Stunde und sichert sich den Sieg gegen sein Idol. Nach 1:19 Stunden verwertet Österreichs Nummer eins den zweiten Matchball.

Nicht die Ruhe verloren

Thiem startet gut in die Partie und agiert bei eigenem Aufschlag souverän. In der Mitte des erstes Satzes reißt der Faden und er mus sein Service abgeben. Der Lichtenwörther lässt sich aber nicht aus der Ruhe bringen und schafft prompt das Re-Break.

Im Tie-Break zeigt Österreichs Youngster sein bestes Tennis und lässt dem leicht angeschlagenen Federer keine Chance. Er zieht davon und macht den Sack zu - "King Roger" wirkt ratlos.

Federer Thiem
Asse 5 5
Doppelfehler 1 2
Erster Aufschlag 62% 61%
Erster Aufschlag gewonnen 63% 79%
Breakbälle 1/3 2/5
Punkte insgesamt 63 75

Starke Nerven

Im zweiten Durchgang nutzt Thiem eine kurze Schwächephase des Schweizers und sichert sich früh ein Break. Bei eigenem Aufschlag lässt er in Folge nichts anbrennen und zeigt sich nervenstark.

Auch bei seinem letzten Service-Game hat er keine Probleme und zieht auf 40:0 davon. Den ersten Matchball lässt Thiem liegen, den zweiten verwertet er wie ein großer Champion mit einem Ass.

Wie fit war Federer?

Im Head-to-Head stellt der 22-Jährige damit auf 1:1. Anfang des Jahres musste er sich dem Schweizer Großmeister im Halbfinale von Brisbane in zwei Sätzen geschlagen geben.

Diesmal nutzt Thiem die Gunst der Stunde. Denn um Federers Fitnesszustand herrscht großes Rätselraten. Nach seinem Auftakt-Sieg gegen den Deutschen Alexander Zverev bestätigte er, nach wie vor unter starken Rückenschmerzen zu leiden.

Dominic Thiem schlägt im Achtelfinale von Rom Roger Federer. Die besten Bilder:

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Der 34-Jährige überlegte in Folge, ob ein Antreten gegen Thiem Sinn macht. Er habe bereits gegen Zverev mit einer glatten Niederlage gerechnet, geworden ist es allerdings ein klarer Erfolg. Dieser Umstand beweist, dass es selbst gegen einen angeschlagenen Federer immer noch äußert schwer ist.

Vierter Sieg gegen Top-10-Spieler

Für den Niederösterreicher ist es der vierte Sieg gegen einen Spieler aus dem Top 10.

Zuvor konnte er sich bereits gegen Stan Wawrinka, David Ferrer und Rafael Nadal durchsetzen. Somit fehlt neben Andy Murray nur noch Novak Djokovic auf seiner persönlichen "Abschussliste".

Womöglich kommt es schon in Rom zum Duell mit dem Serben, im Halbfinale würde höchstwahrscheinlich der "Djoker" auf Thiem warten. Zuvor muss Österreichs Aushängeschild aber das Viertelfinale erfolgreich bestreiten.

In der Runde der letzten Acht trifft er morgen auf Kei Nishikori (JPN/6). Der an der sechsten Stelle gesetzte Japaner besiegt Richard Gasquet (FRA/11) 6:1, 6:4.


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