Thiem über Pouille: "Bald in den Top-Ten"

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Dominic Thiem erweist sich nach dem verpassten ersten Hallen-Titel in Metz als fairer Verlierer und hat für Gegner Lucas Pouille viel Lob über.

"Alles in allem war er der bessere Spieler und hat es verdient, zu gewinnen. Er hat die ganze Zeit Druck auf mich ausgeübt und sehr gut serviert", sagt der Niederösterreicher und zollt seinem Gegner Respekt.

"Er hatte ein tolles Jahr mit den Viertelfinal-Teilnahmen in Wimbledon und bei den US Open. Ich denke, wir werden ihn bald in den Top-Ten sehen."

Pouille am Ziel, Thiem zufrieden

Thiem selbst erntet nach der 6:7(5), 2:6-Niederlage Anerkennung vom Weltranglisten-18.

"Es war ein tolles Finale, wir beide haben auf einem hohen Level gespielt", meint Pouille, der seinen ersten Titel auf der ATP-Tour holte. "Einen Titel zu gewinnen ist ein großer Schritt, es war ein Ziel, das ich in diesem Jahr erreichen wollte. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Woche."

Zufrieden zeigt sich letztlich auch Thiem: "Der erste Satz kann natürlich auch in meine Richtung gehen, aber nichtsdestotrotz war er auch vorher der bessere Spieler. Der Volley war sehr schwach, das ist generell nicht meine größte Stärke. Der Belag ist sehr schnell und es gibt einen niedrigen Ballabsprung, von dem her war es eine sehr gute Woche."

Einstellen auf den Jetlag

Für den 23-jährigen Lichtenwörther bietet sich bereits in der kommenden Woche beim ATP-250-Turnier in Chengdu in China erneut die Gelegenheit, seinen ersten Hallen-Titel zu holen.

Sein kurzfristig eingeschobener Trip nach Chengdu ist auch im Hinblick auf den Asien-Trip willkommen. "Chengdu ist gut, damit ich mich einstelle auf Asien und den ganzen Jetlag, weil Peking und Shanghai doch sehr wichtig sind."

Dieser "asian swing" werde jedoch hart werden. "Ich habe in Peking und Shanghai noch nie wirklich gut gespielt. Mein Ziel ist es, dort ordentlich zu spielen."

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