Segel-WM wird zum Kampf gegen die Natur

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Tierische Begegnung für Österreichs größte Hoffnungen auf Olympia-Medaillen: Lara Vadlau und Jolanta Ogar trauen vor der am Montag in Buenos Aires beginnenden WM der 470er-Segler ihren Augen nicht.

Im und rund um das Segel-Revier sind riesige Schlangen beheimatet. Vorschoterin Ogar wagt sich für ein Facebook-Foto bis auf wenige Meter an ein Pracht-Exemplar heran.

Generell sind die Bedingungen katastrophal. Das Wasser ist überzogen mit einem dichten Pflanzenteppich.

Dickstielige Wasserhyazinthen verwandeln die Bucht in einen Hindernis-Parcours.

"Wir müssen Slalom fahren, um dem Unkraut zu entkommen. Wenn du drüber fährst, bremst es dich oder verhängt sich im Ruder. Es ist unglaublich", schüttelt Steuerfrau Vadlau den Kopf.

Ein Glücksspiel droht

Aufgrund dieser Bedingungen wird eine Titelverteidigung für die beiden "Projekt Rio"-Athletinnen schwer. "Das wird eine Lotterie", bringt es Vadlau auf den Punkt.

Ogar versucht es indes mit Humor zu nehmen. Möglicherweise ein gute Omen: Die 33-Jährige lag vor kurzem noch mit Fieber im Bett, was an das Vorjahr erinnert. 2015 war Ogar vor Haifa sogar unter Antibiotika-Einfluss in die letztlich goldene WM gegangen.

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