Sensationssieg in Roubaix

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Die 114. Austragung des Rad-Monuments Paris-Roubaix endet mit einer faustdicken Überraschung.

Der 37-jährige Matthew Hayman aus dem Orica-GreenEdge-Rennstall triumphiert nach 257,5 km auf der Radbahn in Roubaix und lässt seine Fluchtkollegen knapp hinter sich. Bei seiner 15. Teilnahme verweist er Rekordsieger Tom Boonen (Etixx/vier Siege) auf Platz zwei, Dritter wird der Brite Ian Stannard aus dem Sky-Rennstall.

Eine Enttäuschung erlebt Top-Favorit Peter Sagan (Tinkoff), der nur Elfter wird.

Eisel bester Österreicher

Fabian Cancellara (Trek) muss sich bei seiner letzten Teilnahme bei der "Hölle des Nordens" nach einem Sturz mit Rang 40 begnügen. Auch das ÖRV-Quartett Marco Haller (Katusha), Michael Gogl (Tinkoff), Matthias Brändle (IAM) und Bernhard Eisel (Dimension Data) haben mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun.

Bester Österreicher wird Eisel als 44., Haller beendet das Rennen auf Platz 101. Brändle kommt außerhalb des Zeitlimits ins Ziel, Gogl sieht selbiges nicht. Lukas Pöstlberger (Bora-Argon18) musste seinen Start indes krankheitsbedingt absagen.

 "Ich kann es nicht begreifen. Das ist mein Lieblingsrennen, davon habe ich immer geträumt. Das ist pure Freude", erklärt der strahlende Sieger, der als zweiter Australier nach Stuart O'Grady 2007 die Königin der Klassiker für sich entscheidet.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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