Sagan gewinnt in Bern

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Der Slowake Peter Sagan hat den Massensprint bei der 16. Etappe der 103. Tour de France von Morains-en-Montagne mit Ziel in der Schweizer Hauptstadt Bern gewonnen.

Für Sagan war es der dritte Tagessieg, der Weltmeister siegte um wenige Zentimeter vor dem Norweger Alexander Kristoff. Fabian Cancellara verpasst einen emotionalen Triumph und wird in seinem Geburtsort Sechster.

Der gesamtführende Brite Christopher Froome verbrachte auf den 209 km von Frankreich in die Schweiz einen geruhsamen Tag. 

Froome: "Das ist Blödsinn"

Im Gesamtklassement liegt der Titelverteidiger vor dem zweiten Ruhetag dieser Rundfahrt nach wie vor mit 1:47 Minuten Vorsprung vor dem Niederländer Bauke Mollema vorne. 

Zu sagen, die Tour ist gewonnen, und ich habe keine Rivalen, ist Blödsinn", sagte Froome nach der 16. Etappe am Montag.

Zwei seiner möglichen Gegner, der Franzose Thibaut Pinot und der Spanier Alberto Contador, haben bei der Tour bereits aufgeben müssen, auch sonst gab es bisher kaum Attacken. Die französische Sport-Tageszeitung "L'Equipe" hatte am Montag über Froome getitelt "Ohne Rivale".

"Ich stimme nicht zu. Andere Teams haben gesagt, sie werden diese Woche in den Alpen attackieren und ich erwarte, dass sie das tun werden", sagte Froome dazu.

Beste Tour-Platzierung für Konrad

Als bester Österreicher kam Patrick Konrad indes am Montag auf Rang zwölf. Für den Niederösterreicher war es die beste Tour-Platzierung seiner Karriere.

Der 24-jährige Konrad machte im Sprint einer rund 40-köpfigen Spitzengruppe, die sich erst kurz vor dem Ziel vom Hauptfeld absetzte, eine gute Figur. Weltmeister Sagan, dem das schwierige Finale mit Kopfsteinpflaster auf einem ansteigenden und kurvenreichen Kurs entgegenkam, holte sich den siebenten Etappensieg bei der Tour de France, den dritten in diesem Jahr.

Der 26-jährige Slowake liegt damit auch im Kampf um das grüne Trikot fast uneinholbar vor dem Briten Mark Cavendish, der in Bern im Sprint nicht vorne mitmischen konnte, in Führung. Sagan war am Ende selbst überrascht, die Etappe gewonnen zu haben. "Ich war überzeugt, Zweiter zu sein. Ich hatte Glück, ich dachte, dass Kristoff gewonnen hat", sagte der Tinkoff-Profi.

"Hat mir eine bessere Platzierung gekostet"

Auch Konrad fühlte sich auf den schwierigen letzten Metern wohl. "Ich bin mit gemischten Gefühlen ins Finale reingegangen, weil die Etappe sehr schwer war. Ich habe so gut wie möglich probiert vorne mitzufahren. Der letzte gepflasterte Anstieg ist mir sehr gut gelegen. Am letzten Kilometer war ich gut positioniert. 500 Meter vor dem Ziel habe ich einen kleinen Fehler gemacht, das hat mir eine noch bessere Platzierung gekostet", sagte der Tour-Debütant.

Am Dienstag folgt der zweite Ruhetag, ehe am Mittwoch der Start zur schwierigen 17. Etappe ebenfalls in Bern erfolgt. Dieses Teilstück führt über 184,5 km nach Finhaut-Emosson. Dabei sind auf den letzten 35 Kilometern ein Gipfel der zweithöchsten Kategorie und der Schlussanstieg der höchsten Kategorie zu bewältigen


Zu solchen kuriosen Szenen kommt es diesmal nicht:


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