Brändle hat noch nicht genug

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Matthias Brändle zeigt sich nach seinem zweiten Etappenrang beim Giro d'Italia hocherfreut.

"Ich bin richtig glücklich", resümiert der Vorarlberger, der sich auf einem technisch anspruchsvollen Kurs nur Primoz Roglic (LottoNL-Jumbo) geschlagen geben musste. "Zehn Sekunden sind nicht viel, aber er hatte beim Prolog Pech, heute war das Glück auf seiner Seite", gratuliert der IAM-Profi fair.

Damit hat er aber noch nicht genug. "Es gibt nächste Woche einige Chancen, um in eine Fluchtgruppe zu kommen."

Brändle will sich als Ausreißer zeigen

Dort rechnet sich der Hohenemser, der als erster ÖRV-Profi seit Georg Totschnig einen zweiten Etappenplatz beim Giro erreichte, gute Chancen aus. Wenn er selbst nicht zuschlagen sollte, würde er auch gerne Zimmerkollege Stefan Denifl zu einem Coup verhelfen. "Ich will für Stefan arbeiten", erklärt Brändle und hofft darauf, wie im letzten Jahr bei der Tour de Suisse gemeinsam mit seinem Tiroler Landsmann den Sprung in eine Ausreißergruppe zu schaffen.

Besonders erfreut zeigt sich der 26-Jährige darüber, dass er mit Fabian Cancellara (Trek-Segafredo) einen der besten Zeitfahrer aller Zeiten (Olympia-Gold, viermal Weltmeister) hinter sich gelassen hat. "Es macht mich glücklich, dass ich ihn zum ersten Mal im direkten Duell geschlagen habe."

Zu einem weiteren Aufeinandertreffen kommt es bei dieser Rundfahrt nicht mehr, denn der Schweizer hat den Giro unmittelbar nach dem Kampf gegen die Uhr verlassen. Er wolle sich in Ruhe von seiner Erkältung erholen und den Fokus auf die zweite Saisonhälfte legen. Sprint-Star Marcel Kittel (Etixx-QuickStep) hatte bereits vor dem Zeitfahren das Handtuch geschmissen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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