Auf Rad-Damen wartet eine Hammer-Strecke

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Martina Ritter, Österreichs einzige Hoffnung im olympischen Straßenrennen (So.), blickt nach Besichtigung des Kurses auf einen sehr kräftezehrenden Wettkampf voraus.

"Das ist eine richtig schwierige Strecke", so die 33-Jährige über den 137 Kilometer langen Abschnitt, der sowohl Anstiege mit 25 Prozent Steigung als auch Kopfsteinpflaster-Passagen beinhaltet.

"Gleich am Anfang werden die Schwachen aussortiert werden."

"Zum acht Kilometer langen Berg zum Schluss wird bestimmt nur noch die Hälfte des Feldes hinkommen", glaubt die Oberösterreicherin an ein Ausscheidungs-Rennen.

Im Stau gestanden

Bei ihren Trainingsfahrten in den vergangenen Tagen konnte sich die Pedalistin vom Team BTC City Ljubljana bereits ein Bild von den Begebenheiten in Rio machen. Wenn auch nicht ganz ohne Hindernisse. "Der starke Verkehr kostete mich oft zwei bis drei Stunden am Tag", schildert Ritter. "Das war sehr mühsam."

Dass die Athleten-Unterkünfte im Olympischen Dorf kleine Mängel aufweisen, bestätigt sie zwar, es störe sie aber nicht weiter. "Da sind wir vom Damen-Zirkus etwas ganz anderes gewöhnt", schmunzelt sie. 



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