Gasol erwägt Olympia-Verzicht

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Das Zika-Virus bereitet dem spanischen Basketball-Star Pau Gasol vor den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro große Sorgen.

Er erwäge deshalb sogar einen Verzicht auf die Olympia-Teilnahme, räumte Gasol am Montag auf einer Konferenz in der spanischen Hauptstadt Madrid ein. Er sei überrascht, wie wenig in Europa über das Thema gesprochen werde, meinte der Routinier.

In einem Beitrag für die spanische Zeitung "El Pais" schrieb er zudem: "Mit der Gesundheit spielt man nicht".



Falsche Prioritäten

Der Mann aus Barcelona stellt im Beitrag die Frage, ob vor Olympia die Sicherheit möglicherweise "den finanziellen Interessen untergeordnet wird".

Unter dem Titel "Olympischer Traum oder gesundheitlicher Alptraum" hält der 35-jährige Center der Chicago Bulls fest: "Zika ist eine viele ernstere und schädlichere Bedrohung, als wir vermuten."

Eine ganze Reihe an Kritikern

Gasol versicherte, dass er mit seinen Sorgen vor allem in den USA nicht alleine dastehe. Schon mehrere NBA-Stars wie Carmelo Anthony, die Tennis-Weltranglisten-Erste Serena Williams, die US-Fußball-Nationaltorhüterin Hope Solo oder auch der australische Profi-Golfer Marc Leishman hätten sich diesbezüglich schon skeptisch geäußert.

Aber nicht nur die Gesundheit der Sportler stehe auf dem Spiel, warnte Gasol, sondern auch die der Fans, der Funktionäre und der Angehörigen und Freunde aller Teilnehmer.

Zuletzt hatten mehr als 150 Gesundheitsexperten vor dem Zika-Virus gewarnt und die räumliche oder zeitliche Verschiebung der Olympischen Spiele gefordert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), aber auch andere Experten und Politiker, hatten dies zurückgewiesen.

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