Neymar führt Selecao bei Olympia an

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Brasiliens Fußball-Nationalteam geht bei den Heimspielen in Rio de Janeiro auf die erste Olympia-Goldene los.

Angeführt wird das 18-köpfige Aufgebot von Barcelona-Superstar Neymar (24) sowie Bayerns Douglas Costa (25). Neben den beiden Offensiv-Akteuren ist Torhüter Fernando Prass (37) der dritte Akteur, der älter als 23 Jahre ist.

Mit Marquinhos (PSG), Fred (Donetsk), Rafinha Alcantara (Barca) und Felipe Anderson (Lazio) nominiert Teamchef Rogerio Micale vier weitere Legionäre.


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Der Rest verdient in Brasilien sein Geld.

Costa verpasst deutschen Supercup

Costa hatte von den Münchnern die Freigabe für das Turnier in seinem Heimatland erhalten, wird deswegen aber einen Teil der Vorbereitung sowie voraussichtlich den Supercup gegen Dortmund (14. August) und die erste Runde im DFB-Cup in Jena eine Woche später verpassen.

Die Sommerspiele finden vom 5. bis 21. August statt, das Fußball-Finale steigt am vorletzten Tag der Spiele im legendären Maracana-Stadion von Rio de Janeiro.

Weitere Spielorte neben Rio de Janeiro sind Belo Horizonte, Brasilia, Manaus, Salvador und Sao Paulo. Brasilien hat noch nie Gold gewonnen, erinnerte Costa in dieser Woche in einem Interview im "Kicker".

Deftige Aussagen

"Und nachdem sie in Brasilien stattfinden, wäre es doppelt besonders, wenn wir es holen." Bei der Copa America war die Selecao jüngst in der Vorrunde gescheitert, Trainer Carlos Dunga musste gehen. Neymar hatte nicht teilgenommen, weil der FC Barcelona ihn nur für die Copa oder Olympia freigeben wollte.


Die besten Tore aus der brasilianischen Serie A:


Dafür hatte er mit einigen Äußerungen die Schlagzeilen in Brasilien dominiert. Nach dem Ausscheiden bei der Copa America mit einer Niederlage gegen Peru hatte Neymar geschrieben: "Jetzt wird sich ein Haufen Arschlöcher zu Wort melden, um Scheiße zu reden."

An seine Mannschaftskollegen gerichtet, fügte er hinzu: "Ich bin Brasilianer und stehe zu euch." Später hatte er sich für die deftigen Ausdrücke entschuldigt.

Hoffnungen ruhen auf Selecao

Nach dem 1:7-Debakel bei der Fußball-WM in Brasilien 2014 im Halbfinale gegen Deutschland lastet nun ein großer Druck auf der Olympia-Auswahl, die jüngsten Pleiten vergessen zu machen.

Da die Medaillenhoffnungen Brasiliens bei Olympia in vielen Disziplinen überschaubar sind und eine tiefe Rezession für schlechte Stimmung sorgt, setzen die Organisatoren auf einen Euphorie-Schub durch die Fußballer. Titelverteidiger ist die Mannschaft aus Mexiko.

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