IOC: Whistleblowerin darf nicht in Rio starten

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Auf den ersten Blick mutet es bizarr an:

Am selben Tag, an dem das IOC auf einen russischen Gesamt-Ausschluss für die Olympischen Sommerspiele in Rio verzichtet, wird mit Yuliya Stepanova jener Leichtathletin die Teilnahme verweigert, die gemeinsam mit ihrem Mann den Doping-Skandal erst ins Rollen gebracht hatte.

Da sie über lange Jahre im russischen Doping-System trainierte, wird der mittlerweile in die USA ausgewanderten 800m-Läuferin vom IOC ein Start unter neutraler Flagge untersagt.

Bei der Leichtathletik-EM in Amsterdam war sie vom europäischen Fachverband zugelassen worden. Sie beendete den Vorlauf abgeschlagen und verletzt an der letzten Stelle.

Stepanova wird gemeinsam mit ihrem Mann jedoch als Zuschauerin zu den Spielen eingeladen.



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