Die 10 verrücktesten Olympia-Sportarten

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Olympisch oder nicht olympisch?

Für eine Sportart im Hinblick auf Geltungsgrad und Förderungen eine wesentliche Frage.

In Rio werden 41 Sportarten aus 28 Weltverbänden vertreten sein, Golf (zuletzt 1904) und Rugby (1924) feiern ein Comeback.

Dieses Kommen und Gehen von Sportarten gehört zur Olympischen Geschichte dazu wie die fünf Ringe. Einige Schmankerl inklusive. Darum hier 10 Sommersportarten, von denen viele nicht wissen, dass sie einmal olympisch waren:

Erstaunlich, welche Sportarten-Schmankerl die Olympia-Geschichte parat hat. Zehn der verrücktesten Sommer-Sportarten:

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Motorbootsport: 1908 in London fand das Kurz-Intermezzo von Motorsport bei Olympia statt. Da aber etliche der angereisten Boote nicht einmal über die Startlinie kamen bzw. generell eine sehr hohe Ausfall-Quote bestand, wurde dieses Kapitel schnell wieder geschlossen.

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Sackhüpfen: Ja, richtig gelesen. Der Kindergeburtstags-Klassiker stammt aus der verrückten Anfangszeit der modernen Spiele. So standen 1904 in St. Louis sagenhafte 102 Sportarten auf dem Programm. Weitere Highlights jener Spiele:…

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Tabak-Weitspucken,…

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Tonnenlauf, bei dem die Teilnehmer alle 50 Meter kopfüber durch aufgehängte Fässer springen mussten,…

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…oder Pistolenduell, was ein bisschen was von Sonderkommando-Training hatte. Die „Athleten“ schossen auf Schaufensterpuppen mit Zielscheiben auf der Brust. Auf die heutige Generation mag es zwar etwas befremdlich wirken, jedoch gibt es nicht wenige, die für Paintball als künftige olympische Sportart plädieren.

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Unterwasserschwimmen: Die frühkindliche Frage, wer länger die Luft anhalten kann, wurde hiermit erstmals in eine Sportart gegossen. Pro Sekunde unter Wasser gab es einen Punkt und für jeden dabei getauchten Meter deren zwei.

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Roque: Das ist quasi Croquet nur eben auf Hartplatz. Die heutzutage völlig unbekannte Sportart tauchte nur 1904 in St. Louis auf. Damals waren ausschließlich US-Amerikaner am Start.

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Tauziehen: Ein Klassiker der frühen Jahre. Von 1900 bis 1920 gehörte das Kräftemessen zum Olympischen Programm, allerdings nicht ganz friktionsfrei. Den Überlieferungen nach verschafften sich einige Sportler unerlaubterweise mit Nägeln in den Fußsohlen besonders guten Halt.

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Jeu de Paume: Heute ausgestorben. 1908 war es olympisch und diente dreimal (1900, 1924, 1928) als Demonstrationsbewerb. Was ist es nun eigentlich? Eine Mischung aus Tennis und Squash, deren Wurzeln bis in das 13. Jahrhundert zurückverfolgt werden können.

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Glima: Gli…was?! Zugegeben hat es diese isländische Variante des Ringens nie über den Rang einer Demonstrations-Sportart (1912 in Stockholm) hinausgeschafft. Wahrscheinlich ist das auch gut so, sonst würden die Nordmänner uns auch bei Olympia zeigen, wo der Hammer hängt…

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