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Sporthilfe Erfolgsgeschichten: Müller/Frauscher (Rodeln)

Das Rennrodel-Duo Yannick Müller und Armin Frauscher erzählen über ihre bisherige Laufbahn und dem Weg zum Kunstbahnrodeln:

Sporthilfe Erfolgsgeschichten: Müller/Frauscher (Rodeln) Foto: © GEPA

Erfolg im Doppelpack!

Seit 2019 bilden der Vorarlberger Yannick und der Tiroler Armin gemeinsam einen erfolgreichen Rennrodel-Doppelsitzer mit hohem Potential. Top-Ten Ergebnisse bei Europameisterschaften und im Gesamtweltcup gehen bereits auf ihr Konto. Ihr großer Traum von Olympia ist 2022 durch einen Trainingsunfall geplatzt. In die neue Saison starten sie hoffentlich mit mehr Glück.

Hier geht es zum Instagram Account des Rodel-Duos!

Was bedeutet Erfolg für euch?

In harten Zeiten nicht aufzugeben und durch Fleiß und harte Arbeit seine Ziele zu erreichen.

Was war euer größtes Erfolgserlebnis im vergangenen Jahr?

Wir qualifizierten uns für unsere ersten Olympischen Spiele in Peking, konnten aufgrund eines Trainingsunfalls und eines komplizierten Unterarmbruches unmittelbar vor dem Wettkampf aber leider nicht antreten. Wir kämpften uns aus diesem Riesen-Rückschlag zurück und konnten bei unserem Comeback-Rennen in der nachfolgenden Saison unseren ersten Weltcupsieg, sowie einen dritten Platz im Weltcup feiern.

Wie seid ihr zu eurem Sport gekommen?

Yannick: Durch meinen Bruder Jonas bzw. war mein Interesse groß, da wir eine Bahn in Bludenz haben.

Armin: Durch ein Schnupperrodeln im Eiskanal in Igls. Seitdem hat mich das Rodelfieber gepackt.

Was ist das Außergewöhnliche an eurem Sport und wie erklärt ihr einem Außenstehenden eure Leidenschaft dafür?

Auf jeden Fall die hohen Geschwindigkeiten, die man auf der Rodelbahn erreicht. Zudem machen das Tüfteln und die Feinabstimmungen am Material das Ganze zu einer umfangreichen Sportart.

Gibt es Ereignisse aus eurem privaten Umfeld, die euch auch als Sportler geprägt haben?

Die Anerkennung, die man als Sportler bekommt, ist schon etwas Besonderes. Zum Beispiel Autogramme schreiben für Nachwuchstalente und Fans.

Gibt es Dinge an eurem Sport oder eurem Alltag als Sportler, die euch nerven? Wenn ja, wie schafft ihr es, sie trotzdem umzusetzen?

Manchmal würde man natürlich morgens schon gern noch länger im Bett liegen bleiben und nicht zum Training fahren. Aber wenn man sich daran erinnert, wofür man kämpft, steigt die Motivation rasant an und man überwindet sich umso leichter.

Worauf freut ihr euch nach einer harten Trainingssaison am meisten?

Auf eine kalte Dusche und gutes Essen.

Wer Erfolge feiert, muss auf dem Weg dorthin auch Misserfolge einstecken. Wie geht ihr damit um?

Misserfolge sind Teil der Reise und gehören einfach dazu. Darum lassen wir uns davon nicht aus der Ruhe bringen, lernen einfach unsere Lektion daraus und arbeiten weiter hart.

Als ihr das erste Mal von der Sporthilfe bezüglich einer Unterstützung kontaktiert wurdet, was ging euch da durch den Kopf?

Es war eine große Ehre, auch endlich zu den Sportlern gehören zu dürfen, die die Kriterien erfüllen und somit eine großartige Unterstützung erhalten. Zudem war es für uns eine Bestätigung und gleichzeitig eine enorme Motivation, dass wir auf dem richtigen Weg sind und auf jeden Fall mit Spaß dem Rodelsport treu bleiben.

Wie wichtig ist diese Unterstützung der Sporthilfe für euch und wofür verwendet ihr diese Zuwendung?

Sehr wichtig. Die Unterstützung deckt einen Großteil unserer Kosten ab und wird wieder in unseren Sport investiert. Ohne diese Unterstützung wäre ein Ausüben unseres Sports kaum möglich.

Welchen Job würdet ihr haben, wenn es mit dem Spitzensport nicht geklappt hätte?

Armin: Spengler.

Yannick: Polizist.

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