Martirosjan will bei EM Olympia-Ticket absichern

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Für den Österreicher Sargis Martirosjan geht es am Samstag bei der seit Sonntag laufenden Gewichtheber-EM in Förde (NOR) um nichts weniger als die Olympia-Qualifikation.

Eine Topleistung in der Klasse bis 105 kg würde dem im Juni 2014 eingebürgerten Aktiven in der maßgeblichen Rangliste das Rio-Ticket absichern.

Als aktuell 15. im Ranking würde es wohl gerade noch reichen. Aber der gebürtige Armenier will auch in der EM-Wertung anschreiben.

"Ich habe mich bestmöglich in harten Trainingseinheiten für diese EM vorbereitet", wurde der 29-Jährige in einer Verbandsaussendung vor der am Dienstag nach Skandinavien erfolgten Abreise zitiert. "Ich war auf Trainingslager in Österreich, Armenien und Russland und denke, dass ich es nicht besser hätte machen können."

Es ist sogar eine Medaille drinnen

Martirosjan traut sich im Zweikampf 395 kg zu, was zu einer Top-5-Platzierung reichen könnte.

"In meiner Spezialdisziplin Reißen könnte sich sogar eine Medaille ausgehen." Gestemmte 184 kg hätten ihm schon im Vorjahr in Tiflis zu einem Podestplatz im Reißen gereicht, er musste die Last aber frühzeitig über dem Kopf nach hinten abwerfen.

Der Athlet des SK Vöest hofft nur, dass ihm sein Körper nicht wieder Streiche spielt, wie bei der Houston-WM im vergangenen November. Da ist er im Stoßen ohne gültigen Versuch geblieben, im Reißen hatte er 178 kg zur Hochstrecke gebracht.

Eine leichte Schulterverletzung hatte in allerdings gehandicapt. "Ich denke positiv, für Selbstzweifel ist jetzt kein Platz in meinem Kopf", gab sich Martirosjan zuversichtlich.

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