Kampf um Olympia-Ticket vertagt - Kuhnle EM-Siebte

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Die angestrebte Medaille hat Corinna Kuhnle bei der Kanu-EM verpasst, mit Rang sieben im Wildwasser-Slalom hält die ehemalige Weltmeisterin den Kampf um den österreichischen Startplatz bei Olympia aber offen.

Grund ist das Halbfinal-Aus ihrer Konkurrentinnen: Violetta Oblinger-Peters kassiert 50 Strafsekunden und landet nur auf Rang 29. Lisa Leitner scheitert als 15. ebenfalls.

Damit steht es zwischen Kuhnle und Oblinger-Peters im internen Kampf 1:1. Die Entscheidung fällt beim Weltcup in Ivrea.

Fehler im Finale

Als Halbfinal-Fünfte war Kuhnle in das Finale gekommen, dort patzt sie am siebenten und den beiden letzten Toren (23 und 24) und bekommt sechs Strafsekunden aufgebrummt. Aber auch ohne hätte es nicht zu einer Medaille gereicht, die Niederösterreicherin hatte 10,77 Sekunden Rückstand auf die Siegerin.

Gold im Kajak Einer geht an die Deutsche Melanie Pfeifer, die vor der Slowenin Ursa Kragelj (+0,58 Sek.) und der Slowakin Jana Dukatova (2,27) gewinnt.

"Grundziel erreicht"

Kuhnle trauert der verpassten EM-Medaille etwas nach, ist aber froh, im Olympia-Startplatzrennen geblieben zu sein.

"Natürlich hätte ich liebend gerne auch eine EM-Medaille mit nach Hause genommen. Und die war auch auf jeden Fall möglich. Im Endeffekt bin ich aber mit meinen Leistungen an diesem Wochenende zufrieden, denn das Grundziel habe ich erreicht", meinte Kuhnle.

Seit den WM-Goldmedaillen 2010 und 2011 sowie der EM-Silbernen 2010 wartet die 28-jährige Kuhnle auf eine Einzel-Medaille, die nächste Chance dazu könnte sich ihr bei den Sommerspielen in Brasilien bieten.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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