Nun sagt auch Wenth für die EM ab

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Das ursprünglich größte österreichische EM-Aufgebot seit 1986 nimmt rapide ab.

Nach den kurzfristigen Absagen von Beate Schrott, Gerhard Mayer sowie dem EM-Abbruch von Dominik Distelberger zieht nun auch Jennifer Wenth ihren Start bei den heute begonnenen Kontinental-Meisterschaften in Amsterdam zurück.

Die für Olympia qualifizierte 5.000m-Läuferin zog sich bei einem Schnelligkeitstraining in der vergangenen Woche eine leichte Adduktorenzerrung zu. Auch sie wolle für Rio nichts riskieren.

Wenth ist vor zwei Jahren bei der Zürich-EM als Elfte beste ÖLV-Athletin gewesen. "Leichtes Training, flottere Dauerläufe und lockere Tempoläufe sind ohne Probleme möglich, aber in höheren Geschwindigkeiten ist es noch spürbar. In jedem anderen Jahr würden wir das Risiko eingehen, nicht aber im Olympiajahr", teilt sie mit.

Durchaus nachvollziehbar

Vom ÖLV heißt es in einer ersten Reaktion auf die Ausfallsflut, dass man sich nach der EM zusammensetzen und besprechen wolle, wen man dem Österreichischen Olympischen Komitee für die Sommerspiele vorschlagen werde.

"Natürlich ist das sehr schade um unsere guten Chancen auf EM-Topplatzierungen. Aber auf der anderen Seite ist es auch wichtig und richtig, in Richtung Rio kein Risiko einzugehen", verlautet ÖLV-Präsident Ralph Vallon.

Textquelle: © LAOLA1/APA Zum Seitenanfang»
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