Mehr Geld, mehr Zuschauer, drei Österreicher

Aufmacherbild

Es ist wieder soweit! Heute Donnerstag heißt es im Ally Pally wieder Game on für die Darts-WM.

Der Londoner Alexandra Palace ist wie gewohnt der Austragungsort der PDC World Championship 2016. Auch die Anzahl der Spieler ist mit 72 dieselbe wie im Vorjahr. War das Turnier um den Titel des besten Darts-Spielers der Welt lange eine großteils britische Angelegenheit, sind diesmal 38 Spieler - und damit mehr als die Hälfte - am Start, die nicht aus dem Vereinten Königreich stammen.

Österreicher-Trio am Start

Darunter finden sich auch wieder drei Österreicher. Im Windschatten von Mensur Suljovic, der als erster deutschsprachiger Spieler im Feld der 32 Gesetzten aufscheint, nimmt auch Rowby-John Rodriguez zum zweiten Mal das Abenteuer Ally Pally in Angriff. Michael Rasztovits gibt sein WM-Debüt und muss als einer von 16 Spielern in die Vorrunde, in der die Matches heuer im Satz-Modus ausgetragen werden.

An Preisgeld wird bei der WM 2016 die Rekordsumme von 1,5 Millionen Pfund ausgeschüttet, alleine der Sieger erhält 300.000 Pfund. Für den 9-Darter steht eine Sonderprämie von 15.000 Pfund bereit. Durch die Vertragsverlängerung mit dem WM-Hauptsponsor wird sich das Preisgeld bis 2020 auf insgesamt zwei Millionen Pfund erhöhen, der Weltmeistertitel ist dann eine halbe Million wert.

Noch mehr Zuschauer

Einen Rekord wird die WM 2016 auch in puncto Zuschauer aufstellen, denn durch Umstrukturierungen und Zusatztribünen passen nun 300 Zuschauer mehr in die Halle, die an allen Turnier-Tagen mit 3.050 Darts-Fans restlos ausverkauft sein wird.

Von 17. Dezember bis 3. Jänner werden im Ally Pally an 15 Spieltagen 22 Sessions - zwei mehr als im Vorjahr - und insgesamt 71 Matches gespielt, ehe wir den neuen Weltmeister kennen. Oder gelingt Gary Anderson als erst drittem Spieler gar die erfolgreiche Titelverteidigung? Game on!

Die Liste der PDC Darts Weltmeiser Bild 1 von 28
Sieben Spieler konnten sich bislang bei der PDC zum Weltmeister küren. Eine Zeitreise von 1994 bis in die Gegenwart ... Bild 2 von 28
Dennis Priestley wurde nicht nur Weltmeister bei der BDO, der Engländer macht sich später auch zum ersten Weltmeister der PDC-Geschichte. Bild 3 von 28
1994 gewinnt Priestley das erste von insgesamt fünf PDC-WM-Final-Duellen mit Phil Taylor glatt 6:1. Bild 4 von 28
1995 beginnt Phil Taylor mit seinem ersten PDC-Titel einen langjährigen Erfolgslauf. Rod Harrington muss sich 2:6 geschlagen geben. Bild 5 von 28
1996 gelingt Taylor die Revanche für 1994, er bezwingt Priestley 6:4. Bild 6 von 28
Auch 1997 heißt das Finale Taylor gegen Priestley, erneut behält Taylor 6:3 die Oberhand. Bild 7 von 28
1998 duellieren sich die beiden prägenden Akteure der ersten WM-Jahre ein weiters Mal und diesmal muss Priestley die deutlichste Niederlage hinnehmen: Taylor serviert ihn 6:0 ab. Bild 8 von 28
1999 kann Taylor seinen Titel abermals verteidigen, der Gegner ist diesmal aber ein anderer ... Bild 9 von 28
Peter Manley zieht 2:6 den Kürzeren. Bild 10 von 28
Neues Jahrtausend, alter Weltmeister. Taylor fährt mit 7:3 abermals einen Sieg gegen Priestley ein.  Bild 11 von 28
2001 darf erstmals ein Nicht-Engländer am PDC-WM-Finale teilnehmen. Der Kanadier John Part hat aber keine Chance, Taylor gewinnt 7:0. Bild 12 von 28
2002 triumphiert Taylor zum 8. Mal in Folge bei der PDC. Gemeinsam mit den beiden Erfolgen bei der BDO (1990, 1992) ist es sein 10. WM-Titel. Er deklassiert Peter Manley 7:0. Bild 13 von 28
2003 bringt Abwechslung. Taylor muss nicht nur den Thron räumen, sondern ihn auch noch an Kanada abgeben. John Part revanchiert sich für die zwei Jahre zuvor erlittene Niederlage und weist Taylor im Entscheidungssatz 7:6 in die Schranken. Bild 14 von 28
Noch enger geht es 2004 zu. Taylor gewinnt das erste Finale, das im Sudden Death entschieden wird, gegen Kevin Painter 7:6. Bild 15 von 28
2005 muss sich Mark Dudbridge geschlagen geben. Taylor gewinnt 7:4. Bild 16 von 28
2006 versucht Peter Manley ein weiteres Mal, Taylor in die Knie zu zwingen. Es gibt aber erneut eine Machtdemonstration von The Power - 7:0. Bild 17 von 28
2007 holt Raymond van Barneveld den ersten Titel für die Niederlande. Bild 18 von 28
Barney hat in der Mutter aller Finals gegen Taylor im Sudden Death die Nase vorne und siegt 7:6. Bild 19 von 28
2008 tritt ein bis dahin nicht für möglich gehaltenes Novum ein. Das Finale findet ohne Phil Taylor statt. John Part setzt sich gegen Kirk Sheperd 7:2 durch. Bild 20 von 28
Die Neuauflage des dramatischen 2007er Finals bringt die Revanche für Taylor. The Power holt sich mit 7:1 gegen Van Barneveld den Titel zurück. Bild 21 von 28
2010 schickt sich Simon Whitlock an, Taylor ein Bein zu stellen. Der Australier unterliegt aber 3:7. Bild 22 von 28
Im Alter von 25 Jahren macht sich Adrian Lewis 2011 zum damals jüngsten PDC-Weltmeister. Im Finale bezwingt er den Schotten Gary Anderson 7:5. Bild 23 von 28
2012 wiederholt der sportliche Ziehsohn Taylors gar den Titel, mit einem 7:3-Finalsieg über Andy Hamilton. Bild 24 von 28
2013 gibt es das Duell zwischen Youngst Michael van Gerwen und Altmeister Taylor. Der Niederländer hält gut mit, Taylor gewinnt aber 7:4. Der bislang letzte Titel von The Power. Bild 25 von 28
Ein Jahr später hält Mighty Mike dann die Trophäe in Händen. Van Gerwen ist bei seinem Finalsieg 2014 gegen Peter Wright (7:4) erst 24 Jahre alt und damit jüngster Weltmeister der PDC-Geschichte. Bild 26 von 28
2015 freuen sich die Schotten mit Gary Anderson über ihren ersten PDC-Weltmeister. Gegen Taylor hat der Flying Scotsman mit 7:6 das bessere Ende für sich. Bild 27 von 28
2016 revanchiert sich Anderson für die Finalniederlage 2011 und weist Adrian Lewis mit 7:5 in die Schranken. Der Schotte wird damit zum dritten Spieler nach Taylor und Lewis, der seinen Titel erfolgreich verteidigen kann. Bild 28 von 28

S P I E L P L A N

1. RUNDE

Donnerstag, 17.12.
Abendsession
Andy Boulton vs. Per Laursen (Vorrunde)
Jamie Lewis vs. Daryl Gurney
Peter Wright vs. Keegan Brown
Gary Anderson vs. Boulton/Laursen

Fretiag, 18.12.
Nachmittagssession
Qiang Sun vs. Mick McGowan (Vorrunde)
John Henderson vs. Darren Webster
Justin Pipe vs. Christian Kist
Mark Webster vs. Sun/McGowan

Abendsession
Thanawat Gaweenuntawong vs. Rene Eidams (Vorrunde)
Brendan Dolan vs. Kyle Anderson
Kim Huybrechts vs. David Pallett
Michael van Gerwen vs. Gaweenuntawong/Eidams

Samstag, 19.12.
Nachmittagssession
Kim Viljanen vs. Sven Groen (Vorrunde)
Steve Beaton vs. Koha Kokiri
Ian White vs. Dimitri Van den Bergh
Kevin Painter vs. Viljanen/Groen

Abendssession
Keita Ono vs. Alex Tagarao (Vorrunde)
Simon Whitlock vs. Ricky Evans
Vincent van der Voort vs. Laurence Ryder
Phil Taylor vs. Ono/Tagarao

Sonntag, 20.12.
Nachmittagssession 
Michael Rasztovits vs. Rob Szabo (Vorrunde)
Andy Hamilton vs. Joe Murnan
Mensur Suljovic vs. Jermaine Wattimena
Jamie Caven vs. Rasztovits/Szabo

Abendssession 
Aleksandr Oreshkin vs. Paul Lim (Vorrunde)
Stephen Bunting vs. Jyhan Artut
Raymond van Barneveld vs. Dirk van Duijvenbode
Mervyn King vs. Oreshkin/Lim

Montag, 21.12. 
Abendsession
Warrick Scheffer vs. John Michael (Vorrunde)
Robert Thornton vs. Alan Norris
Michael Smith vs. Jeffrey De Zwaan
James Wade vs. Scheffer/Michael

Dienstag, 22.12.
Abendsession
Dean Winstanley vs. Ronny Huybrechts
Wes Newton vs. Cristo Reyes
Dave Chisnall vs. Rowby-John Rodriguez
Terry Jenkins vs. Darin Young

Mittwoch, 23.12.
Abendsession
Andrew Gilding vs. Gerwyn Price
Benito van de Pas vs. Max Hopp
Adrian Lewis vs. Jan Dekker
Jelle Klaasen vs. Joe Cullen

2. RUNDE

Samstag, 26.12. 
Abendsession
Whitlock/Evans vs. Caven/Rasztovits/Szabo
Chisnall/Rodriguez vs. Pipe/Kist
G Anderson/Boulton/Laursen vs. J Lewis/Gurney

Sonntag, 27.12.
Nachmittagssession
Smith/De Zwaan vs. Beaton/Kokiri
White/Van den Bergh vs. van de Pas/Hopp
Van der Voort/Ryder vs. Dolan/K Anderson

Abendsession
van Barneveld/van Duijvenbode vs. Bunting/Artut
Wade/Scheffer/Michael vs. Newton/Reyes
van Gerwen/Gaweenuntawong/Eidams vs. Henderson/D Webster

Montag, 28.12.
Nachmittagssession
Thornton/Norris vs. Hamilton/Murnan
Jenkins/Young vs. M Webster/Sun/McGowan
K Huybrechts/Pallett vs. Suljovic/Wattimena

Abendsession
A Lewis/Dekker vs. Gilding/Price
Wright/Brown vs. Winstanley/R Huybrechts
Taylor/Ono/Tagarao vs. Painter/Viljanen/Groen

Dienstag, 29.12.
Nachmittagssession
King/Oreshkin/Lim vs. Klaasen/Cullen

3. RUNDE

Dienstag, 29.12.
Nachmittagssession
Smith/De Zwaan/Beaton/Kokiri vs. White/Van den Bergh/van de Pas/Hopp
Wade/Scheffer/Michael/Newton/Reyes vs. Whitlock/Evans/Caven/Rasztovits/Szabo

Abendsession
A Lewis/Dekker/Gilding/Price vs. K Huybrechts/Pallett/Suljovic/Wattimena
G Anderson/Boulton/Laursen/J Lewis/Gurney vs. van der Voort/Ryder/Dolan/K Anderson
van Gerwen/Gaweenuntawong/Eidams/Henderson/D Webster vs. van Barneveld/van Duijvenbode/Bunting/Artut

Mittwoch, 30.12.
Abendsession
Wright/Brown/Winstanley/R Huybrechts vs. Chisnall/Rodriguez/Pipe/Kist
Thornton/Norris/Hamilton/Murnan vs. Jenkins/Young/M Webster/Sun/McGowan
Taylor/Ono/Taragao/Painter/Viljanen/Groen vs. King/Oreshkin/Klaasen/Cullen

 

Freitag 1.1.
Mittagssession
2 Viertelfinals

Abendsession
2 Viertelfinals

Samstag 2.1.
Abendsession
2 Halbfinals

Sonntag 3.1.
ab 20:30 Uhr
FINALE

 

MODUS

Vorrunde - Best of 3 Sets, kein Tiebreak
1. Runde - Best of 5 Sets
2. Runde - Best of 7 Sets
3. Runde - Best of 7 Sets
Viertelfinale - Best of 9 Sets
Halbfinale - Best of 11 Sets
Finale - Best of 13 Sets

Preisgeld
Sieger 300.000 £
Finalist 150.000 £
Halbfinale 70.000 £
Viertelfinale 35.000 £
3. Runde 22.000 £
2. Runde 15.000 £
1. Runde 10.000 £
Vorrunde 4.250 £
Gesamt 1.500.000 £
 
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