Die Gewinner des Jahres 2015

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Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu.

Zwölf Monate, die auch aus sportlicher Sicht viele Highlights zu bieten hatten.

Einige Personen standen dabei besonders im Mittelpunkt. Sie waren die großen Gewinner des Jahres. Ob aufgrund ihrer Gold-Medaillen, Turniersiege oder Weltcup-Triumphe.

Fünf von ihnen haben wir zusammengetragen. Wer waren für euch die großen Gewinner 2015? Postet es in den Kommentaren!

Das Nationalteam

Frankreich, wir kommen! Was hat uns diese Nationalmannschaft nicht für einen Jubel beschert! Die 4:1-Gala in Stockholm wird wohl für immer im österreichischen Gedächtnis bleiben. Auch an Marc Jankos jetzt schon legendären Fallrückzieher von Moskau erinnern wir uns gerne zurück. Egal ob David Alaba, Marko Arnautovic, Florian Klein oder Heinz Lindner – wir haben das gesamte Team ins Herz geschlossen. Allen voran natürlich Marcel Koller, der diese Mannschaft von Platz 70 in der Weltrangliste unter die besten Zehn geführt hat. Merci, Marcel!

Die ÖFB-Damen

Im Schatten der Herren gelang auch den ÖFB-Damen Historisches. Das Team von Trainer Dominik Thalhammer blieb – im Gegensatz zur Koller-Elf – das gesamte Jahr 2015 ungeschlagen. Insgesamt sind die Ladies nun schon 13 Spiele ohne Niederlage. Die EM-Qualifikation starteten Viktoria Schnaderbeck und Co. mit drei Siegen. Dazu feierten sie im April einen sensationellen 2:1-Erfolg gegen den späteren WM-Viertelfinalisten Australien. Die „Matildas“ schalteten im Achtelfinale übrigens Brasilien aus. Daraus folgt: Österreich > Australien > Brasilien. ;-)

Marcel Hirscher

Nicht einmal eine herabstürzende Drohne kann unseren Ski-Champion aufhalten! Der 26-Jährige hat auch 2015 alles abgeräumt. Als erster alpiner Skirennläufer konnte er den Gesamtweltcup zum vierten Mal in Folge für sich entscheiden. Auch bei der WM hat er mit zwei Mal Gold (Kombination und Teambewerb) das Soll erfüllt. Schon jetzt gehört unser Marcel zu den besten Skifahrern aller Zeiten! Den Titel für Österreichs Sportler des Jahres hat er sich mehr als verdient.

Claudia Riegler

Am 24. November 1994 gab Claudia Riegler ihr Debüt im Weltcup. 21 Jahre später krönte sie sich erstmals zur Weltmeisterin! Und das vor heimischer Kulisse! Was war das nur für ein Rennen, als die 41-Jährige beim Parallelriesenslalom zu Gold fuhr. Im Achtelfinale gewann sie gegen Olympiasiegerin Julia Dujmovits, die mit ihrer Voraussage recht behalten sollte: „Vielleicht bin ich ja gegen die Siegerin ausgeschieden, das wäre mir am allerliebsten.“ Gesagt, getan. Riegler hat übrigens immer noch nicht genug vom Boarden. Sie fährt auch heuer wieder im Weltcup.

Dominic Thiem

Dominic Thiem ging auch 2015 kompromisslos seinen Weg weiter in Richtung Tennis-Olymp. Dabei ließ er sich auch nicht von zwischenzeitlichen Misserfolgen beirren. Nach einem schwierigen Start ins Jahr, unter anderem musste er bei den Australian Open eine Auftakt-Pleite hinnehmen, kam der Niederösterreicher immer besser in Tritt. Im Mai gewann der 22-Jährige in Nizza sein erstes ATP-Turnier. Zwei weitere in Umag und Gstaad folgten. So arbeitete er sich in der Weltrangliste bis in die Top 20 hinauf. Wir freuen uns schon auf die nächsten Jahre mit unserem Tennis-Star!

Serena Williams

Schafft sie es oder schafft sie es nicht? Das ganze Jahr über war Serena Williams auf der Jagd nach dem „echten“ Grand Slam. In Melbourne, Paris und Wimbledon konnte sie das jeweilige Turnier für sich entscheiden, womit sie – den US-Open-Titel 2014 miteingerechnet – alle vier Grand Slams hintereinander gewann. In New York machte die 34-Jährige Jagd auf das vierte Major des Jahres. Doch es hat nicht sollen sein. Überraschend scheiterte sie im Halbfinale an der ungesetzten Italienerin Roberta Vinci. Damit bleibt Steffi Graf die einzige, die alle vier großen Tennis-Turniere in einem Jahr (1988) gewinnen konnte. Dennoch gehört Williams zu den absoluten Gewinnerinnen 2015. Genauso wie ihr männlicher Kollege Novak Djokovic, der ebenfalls drei Grand Slams gewann.

Luis Enrique

Bei der Roma gescheitert, mit Celta de Vigo nur Mittelmaß. Dass die Trainerwahl des FC Barcelona auf Luis Enrique fiel, war anfangs nicht unumstritten. Zumal ihm zu Beginn des Jahres auch noch Probleme mit Superstar Lionel Messi nachgesagt wurden. Mittlerweile sind diese Berichte längst vergessen. Der 45-jährige Spanier führte den FC Barcelona zum Triple aus Meisterschaft, Cup und Champions League. Etwas, das neben ihm nur sieben weiteren Trainern im europäischen Klub-Fußball gelang. Auch in dieser Saison sieht es für Enrique und seine Star-Auswahl wieder gut aus. Bisher präsentierte man sich sowohl in der Champions League als auch in der Liga souverän.

Die Tischtennis-Europameister

Nicht einmal Werner Schlager hat das geschafft: Robert Gardos, Stefan Fegerl und Daniel Habesohn wurden 2015 überraschend Tischtennis-Europameister. Das ÖTTV-Team besiegte Titelfavorit Deutschland im Finale denkbar knapp mit 3:2. Entscheidender Faktor war die mannschaftliche Geschlossenheit. Gardos, Fegerl und Habesohn steuerten jeweils einen Punkt bei. Den entscheidenden Sieg holte Fegerl zum Abschluss gegen Baum. „Wir wollten diesen Sieg unbedingt“, so Gardos.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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