Die wichtigsten Rücktritte im Jahr 2015

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Aus, Schluss, vorbei.

Das Sportjahr 2015 kannte natürlich nicht nur große Sieger und enttäuschte Verlierer. Manche zogen sich für immer aus dem Profigeschäft zurück.

Vor allem beim österreichischen Ski-Damen-Team zogen sich einige prominente Namen ins Privatleben zurück.

Das waren die Rücktritte 2015. Eine Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Benjamin Raich

Der 37-jährige Tiroler verabschiedete sich nach fast 20 Jahren aus dem Ski-Weltcup. "Ich bin topfit. Wenn ich an das Rennfahren denke, fehlt mir aber die letzte Spannung", erklärte der Pitztaler im September. Seit seinem Weltcup-Debüt 1996 gewann Raich unter anderem zweimal Olympia-Gold, wurde dreimal Weltmeister, holte sich 2006 den Gesamtweltcup-Sieg und gewann insgesamt acht kleine Kristallkugeln. Im Oktober durfte er sich mit Ehefrau Marlies Schild über den gemeinsamen Sohn Josef freuen.

Nicole Hosp

Nicole Hosp erklärte ihren Rücktritt vom aktiven Skirennsport am 1. Juni im Gipfelrestaurant der Zugspitze, dem mit 2.962 Metern höchsten Berg Deutschlands.  Die 31-Jährige blickte nach fast 14 Jahren im Weltcup auf zwölf Medaillen und ebenso viele Weltcupsiege sowie den Gesamtsieg 2007 zurück. "Genau so viele Medaillen wie die große und legendäre Annemarie Moser-Pröll. Das erfüllt mich mit Stolz. Auch dass ich Medaillen in allen Disziplinen geholt habe, das ist nur wenigen Rennläuferinnen gelungen", freute sich Hosp beim Abschied.

Andrea Fischbacher

Kurz nach Hosps Abschied erklärte auch Andrea Fischbacher ihren Rücktritt. Nach elf Jahren im alpinen Ski-Weltcup will die 29-jährige Steirerin eine Ausbildung im Gesundheitsbereich machen und Adipositas-Trainerin für Kinder werden. "Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, meine Ski an den Nagel zu hängen und einen neuen Lebensweg zu beschreiten", erklärte die Super-G-Olympia-Siegerin von 2010, die in den letzten Jahren aber nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen konnte.

Kathrin Zettel

Mit nur 28 Jahren gab auch Kathrin Zettel bereits im Juli ihren Rücktritt bekannt. Die Niederösterreicherin hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit schmerzhaften Hüftproblemen zu kämpfen.  Zettel gewann in ihrer Karriere neun Weltcuprennen (7 im Riesentorlauf, 2 im Slalom), größter Erfolg war die WM-Goldmedaille in der Super-Kombination 2009, zudem errang sie Slalom-Silber bei der WM 2011 und Slalom-Bronze bei Olympia 2014.

Flavia Pennetta

Ausgerechnet in der Stunde ihres größten Triumphs verkündete Flavia Pennetta ihren Abschied vom Profi-Tennis. Kurz nachdem die Italienerin im Endspiel der US Open ihre Landsfrau Roberta Vinci in die Knie zwang, kündigte die 33-Jährige ihr Karriere-Ende mit Saisonende an. „Es gibt keine bessere Antwort dies zu tun“, meinte Pennetta, die laut Medien-Spekulationen aber mittlerweile durchaus wieder überlegt, zumindest bei den Olympischen Spielen in Rio noch einmal an den Start zu gehen.

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