"Die zwei Gesichter meiner Mannschaft"

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Liebe Handball-Freunde,

nach acht Runden sind die Kräfte-Verhältnisse in der Handball Liga Austria allmählich klar erkennbar. Aufgrund der bisherigen Partien finde ich, dass wir zwar zwei Punkte zu wenig auf dem Konto haben, dennoch hält die Mannschaft meinen Erwartungen grundsätzlich stand. Ausgenommen die Derby-Niederlage, die ein Rückschlag für uns war.

An einem guten Tag ist sie zu überragenden Leistungen fähig. Leider zeigt sie an einem schlechten ihr anderes Gesicht und kann gegen jeden verlieren. Und genau an dieser fehlenden Konstanz gilt es zu arbeiten.

Conny Wilczynski bloggt im Westwien-Corner über die HLA und das Nationalteam

Was mich positiv stimmt, ist die Entwicklung, die deutlich zu sehen ist. Die ist bei einem Altersschnitt von 21,7 Jahren ohnehin noch nicht am Ende. Wir haben diesen Weg mit den jungen Spielern eingeschlagen, jetzt müssen wir auch die Geduld haben, diesen fortzuführen.

Ligaweit ist Ferlach die große Überraschung der bisherigen Saison. Sie haben eine sehr starke Grundsieben und sind ein Sinnbild für die aktuelle Situation in der HLA, wo bis auf den noch ungeschlagenen Leader jeder jeden schlagen kann.

Schön wäre es freilich, wenn wir es im Heimspiel am 25. Oktober als Erste schaffen könnten, ihre Weiße Weste anzupatzen. Dass Schwaz ganz vorne mit dabei ist, habe ich erwartet. Sie haben einen Kader, der aus meiner Sicht am Ende auf jeden Fall unter den Top 3 landen sollte.


HLA-Spitzenspiel: Verfolger Schwaz gegen Leader Hard am Freitag, 19:15 Uhr im LIVE-Stream


Wenn es um Handball Österreich geht, gibt es um die Auftritte von Nikola Bilyk beim THW Kiel derzeit kein Herumkommen. Einfach überragend! Vor allem verwundert, wie er trotz seiner Jugend von der Persönlichkeit schon gereift ist, was im Endeffekt viel höher zu werten ist, als dass er in ein paar Spielen viele Tore geschossen hat. Ich traue ihm Großes zu und wünsche ihm das auch.

Nichtsdestoweniger darf man jetzt nicht den Fehler machen, ihn schon mit einem Karabatic oder Jicha zu vergleichen. Dafür ist es zu früh. Der Weg dorthin ist noch unglaublich lang. Wohlwissend aber, dass ich ihm eine ähnliche Entwicklung zutraue.

Auch wenn von ihm einmal ein paar schwächere Spiele kommen sollten, wird das sein Standing in der Mannschaft nicht ernsthaft bedrohen. Ein Trainer-Kaliber wie Alfred Gislason weiß die Leistung eines 19-Jährigen etwa bei einer CL-Niederlage in Veszprem sehr wohl richtig einzuschätzen.

Euer Conny
 


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