Fivers stehen im Finale der HLA

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Die Fivers Margareten werden ihrer Favoritenrolle gerecht und ziehen ins Finale der Handball Liga Austria (HLA) ein.

Die Wiener gewinnen auch das zweite Spiel der "best of three"-Halbfinalserie gegen UHK Krems und befördern die Niederösterreicher somit aus dem Bewerb. Nach dem Krimi in Spiel eins entscheiden die Fivers das Auswärtsspiel mit 30:24 (14:8) für sich.

Im Finale wartet nun Bregenz Handball. Der Rekordmeister aus Vorarlberg setzt sich gegen Erzrivale HC Hard mit 2:0 durch.

Spiel eins der "best-of-three"-Serie findet am 24. Mai (20.20 Uhr) in Wien statt.

Klare Angelegenheit für die Fivers

Mit dem zweiten Sieg in der Halbfinalserie zogen die Fivers nach einem Jahr Pause wieder ins Endspiel ein. Die erste Partie in Wien war erst nach Verlängerung an die Fivers gegangen.

Das zweite Match in der Wachau geriet insgesamt aber zu einer klaren Angelegenheit des Cupsiegers. Nach der Pause kamen die Kremser angeführt von Tobias Schopf (12 Tore) zwar einmal bis auf ein Tor (17:18) heran, ernsthaft in Gefahr geriet der Erfolg der Gäste jedoch nicht mehr. Die besten Werfer der Wiener waren Nikola Bilyk und der erst 18-jährige Ivan Martinovic mit je 8 Treffern.

"Es ist unbeschreiblich"

Youngster Martinovic war nach der sehr gelungenen Talentprobe hochzufrieden. "Ich war am Anfang natürlich nervös. Es ist unbeschreiblich, mit so einem Spiel ins Finale einzuziehen", meinte der Teenager. Im Endspiel ab 24. Mai kommt es nun zum Duell mit Rekordchampion Bregenz.

Das bis dato letzte Finalaufeinandertreffen der beiden Teams war 2011 mit dem ersten Meistertitel der Fivers zu Ende gegangen. Martinovic erwartet ein ausgeglichenes Finale. "Gegen Bregenz ist es nie leicht, wir müssen uns gut vorbereiten."

Positives Resümee bei Krems

Krems-Topscorer Schopf bedauerte den schwachen Beginn und einige Fehler in der Phase um den möglichen Ausgleich bei nur einem Tor Rückstand. "Wir haben viel zu wenige Tore geworfen in der ersten Halbzeit. In der entscheidenden Phase haben wir wieder zwei, drei dumme Fehler gemacht, dann ist es gegen die Fivers schwer", sagte Schopf.

Sein Coach Ivica Belas zog trotz der Niederlage ein positives Saisonresümee. "Wir haben uns zurückgekämpft, aber gegen die Fivers genügen ein paar Fehler und man ist weg. Ich war mit den Saisonverlauf aber insgesamt zufrieden."


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