Huber nach Doha: "Sind noch nicht am Zenit"

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Mit dem Finaleinzug beim Open in Katar haben Alexander Huber und Robin Seidl ein Ausrufezeichen nach der verpatzten Saison 2015 gesetzt.

"Wir sind noch lange nicht an unserem Zenit angekommen", ist Huber für die weitere Saison zuversichtlich.

Doha habe das Team praktisch aus der Vorbereitung heraus bestritten: "Wir waren körperlich eigentlich gar nicht voll im Saft. Wir haben wieder einmal gezeigt, dass wir Wettkampf-Typen und im Turnier immer voll da sind."

Conti Cup als Ziel

Ausgerichtet ist diese Saison auf den Continental Cup im Juni, wo Huber/Seidl um ein Olympia-Ticket kämpfen wollen. Dass die Form "zu früh" da sei, beunruhigt Huber jedenfalls nicht: "Ja, wir sind auf jeden Fall in einer Frühform. Aber wir können uns noch weiter steigern."

Die nächste Chance dazu bietet sich beim Open in Xiamen (CHN), wo das Duo nach Absagen fix in den Hauptbewerb rutschte und sich somit die Qualifikation erspart.

"Wir freuen uns auf die Turniere in China, bei denen wir bisher immer gut abgeschnitten haben", so Blockspieler Seidl, der beim Blick zurück auf Doha vor allem die Aufholjagden hervorstreicht: "Gegen Australien, Polen und im Halbfinale gegen Deutschland haben wir jedes Mal im zweiten Satz einen Rückstand noch gedreht. Auf die Geduld und Entschlossenheit an den Satzenden bin ich besonders stolz. Genau das brauchen wir am Weg nach Rio."

"Nie schön, ein Finale zu verlieren"

Dass es im Finale trotz einer neuerlichen Aufholjagd (nach 14:18 zum 19:19) letztlich nicht reichte, sorgte zunächst natürlich für Enttäuschung.

"Es ist nie schön, ein Finale zu verlieren, und schon gar nicht, wenn man so wie wir alle Chancen auf Gold hat und es sich dann knapp nicht ausgeht", gesteht Huber.

"Aber im Endeffekt freu ich mich wie irre über Silber. Ziel war für mich eine Top-Ten Platzierung."

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