Keine Beachvolleyball-WM in Klagenfurt 2017

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Klagenfurt wird 2017 nicht Schauplatz der Beachvolleyball-WM sein.

Land Kärnten, Stadt Klagenfurt und Kärnten Werbung erteilen den Plänen von Hannes Jagerhofer eine Absage. "Die finanzielle Lage des Landes und der Stadt veranlasst alle Partner, von diesen Plänen Abstand nehmen zu müssen", heißt es in einer Aussendung.

Jagerhofer soll für die WM eine Subvention in Höhe von "mindestens einer Million Euro" gefordert haben, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) .

Weniger Subventionen 2017

"Heuer unterstützt die Stadt allein das Beachvolleyball-Turnier mit 500.000 Euro Subventionen und Sachleistungen im Wert von 380.000 Euro. Es wurde aber vereinbart, dass die Subvention von Stadt, Land und Kärnten Werbung zusammen im nächsten Jahr nur noch 400.000 Euro betragen wird", sagt die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ).

"Das ist für uns die oberste Grenze. Wir sind uns aber des einzigartigen Standortes von Klagenfurt für ein Beachvolleyball-Event bewusst", erklärt Mathiaschitz. Mit 400.000 Euro würde das Beachvolleyball-Turnier mit einem ähnlich hohen Betrag gefördert wie etwa der Ironman-Bewerb am Wörthersee oder das Harley-Treffen am Faaker See.

Ungewisse Zukunft

2016 ist der Klagenfurter Traditionsevent auf der World Tour in der Woche vor der Rio-Eröffnung von 26. bis 31. Juli Olympia-Generalprobe und erstmals Bestandteil der 2015 eingeführten Major-Serie - danach läuft allerdings der Vertrag mit der ACTS Sportveranstaltungen GmbH von Veranstalter Jagerhofer aus.

Ob und in welcher Form das Beachvolleyball-Turnier 2017 in Klagenfurt stattfinden wird, ist unklar, die Verhandlungen laufen noch. Dem Vernehmen nach will Jagerhofer neben der Million aus Kärnten noch 2,5 bis drei Millionen Euro an Bundesförderung für Weltmeisterschaften.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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