Thunder überfahren Warriors und stellen auf 2:1

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Nach der besten Regular Season in der NBA-Geschichte stehen die Golden State Warriors in den Western Conference Finals vor großen Problemen.

Steph Curry und Co. werden in der Nacht auf Montag in Spiel 3 bei den Oklahoma City Thunder gedemütigt und liegen nach der 105:133 (47:72)-Niederlage in der "best of seven"-Serie 1:2 zurück.

Beim Stand von 40:40 legt OKC einen 32:7-Run bis zur Halbzeit hin. Im dritten Viertel erzielen die Thunder gar 45 Punkte, der Vorsprung wächst auf stolze 41 Zähler an.

Dabei ist der 25-Punkte-Rückstand nach zwei Vierteln schon der größte überhaupt, dem die Warriors in dieser Saison nachlaufen mussten.

Sensationelle Vorstellung von OKC

Die Truppe von Billy Donavan dominiert wie gewohnt am Rebound und weiß sowohl in der Transition Defense, als auch in der Halbfeld-Verteidigung zu überzeugen.

Die große Aufstellung nützt ihre Vorteile unter dem Korb wie schon in den Conference Semifinals gegen San Antonio konsequent.

Oklahoma City kontert aber auch die kleine "Todesaufstellung" der Warriors seinerseits mit einer kleineren Lineup und ist damit höchst erfolgreich.

Green in Adams' Kronjuwelen

Im zweiten Viertel erhält Warriors-Forward Draymond Green ein "Flagrant 1" aufgebrummt, nachdem er bereits zum zweiten Mal in der Serie Thunder-Center Steven Adams mit dem Fuß in die Genitalien kickte.

Diesmal entscheiden die Refs im Gegensatz zum ersten Mal, dass es absichtlich geschah.

Durant und Westbrook überragen

Kevin Durant (33 Punkte, 10/15 aus dem Feld, 12/12 Freiwürfe, 8 Rebounds, 3 Blocks) und Russell Westbrook (30, 10/19 aus dem Feld, 9/11 Freiwürfe, 12 Assists, 8 Rebounds) begeistern ebenso wie Defensiv-Spezialist Andre Roberson, der auf 13 Punkte kommt.

Curry (24 Punkte, 7/17) und Klay Thompson (18, 8/19) sind die einzigen beiden Warriors, die zweistellig punkten. Green (6 Punkte, 1/9, 4 Rebounds, 3 Assists, 4 Turnovers, Plus/Minus -43) enttäuscht völlig.

Spiel 4 findet in der Nacht auf Mittwoch erneut in Oklahoma City statt.

In den Eastern Conference Finals führen die Cleveland Cavaliers gegen die Toronto Raptors mit 2:1.


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