Ogier nach Spanien-Sieg zum 4. Mal Weltmeister

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Sebastien Ogier bleibt das Maß aller Dinge in der Rallye-Weltmeisterschaft.

Der 32-jährige Franzose gewinnt in seinem VW Polo R WRC die Spanien-Rallye und sichert sich nach elf von 13 Saison-Rennen zum vierten Mal in Serie den Weltmeister-Titel.

Ogier siegt in Katalonien 15,6 Sekunden vor dem spanischen Lokalmatador Dani Sordo. Dessen Hyundai-Teamkollegen Thierry Neuville (BEL/+1:15 Min.) und Haydon Paddon (NZL/+1:27) belegen die Ränge drei und vier.

Um Vize-WM kämpfen Mikkelsen (NOR) und Neuville.

Ogier schließt zu Top-Rallye-Stars auf

Mit seinem 37. Sieg bei einem WM-Lauf steigt der ehemalige Skilehrer aus Gap in die Riege der ganz Großen seines Sports auf.

Lediglich Juha Kankkunen und Tommi Makinen (je vier Titel) sowie Sebastien Loeb (neun Mal Weltmeister) schafften in ihrer Karriere den Gewinn von vier Weltmeisterschaften. "Es war eine harte, aber fantastische Saison", strahlt Ogier im Ziel. "Ich möchte mich bei meinem Team bedanken! Wir hatten über das ganze Wochenende ein perfektes Auto. Ich hatte so viel Spaß hinter dem Lenkrad. Es ist fantastisch."

Sordo mit Rang zwei unzufrieden

Sordo liefert Ogier einen heißen Kampf, muss sich am Ende aber mit Platz zwei begnügen. "Bei jeder anderen Rallye hätte ich mich über Rang zwei sehr gefreut, aber hier ist es eine andere Geschichte", meint der Hyundai-Pilot nachi seinem Heimevent.

Für die dramatischsten Szenen der Rallye sorgte Vorjahres-Sieger Andreas Mikkelsen. Der Norweger lag in seinem Volkswagen auf Rang drei und wollte den Podestplatz verteidigen, als er in einer Kurve etwas zu weit nach außen getragen wurde und spektakulär abflog. Jetzt muss der VW-Pilot in den beiden ausstehenden WM-Läufen in Wales und Australien gegen Neuville um den Titel des Vize-Weltmeisters kämpfen

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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