Rossi in Mugello out - Lorenzo siegt

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Es war alles angerichtet: Mehr als 100.000 Fans waren nach Mugello gepilgert, um ihr Idol Valentino Rossi siegen zu sehen.

Die Hoffnung stirbt 15 Runden vor Schluss, als Rossi mit Motorschaden ausrollt. Bis dahin liefert er sich an der Spitze ein Duell mit seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo.

Der Spanier katapultiert sich am Start von Rang fünf an die Spitze, die er bis kurz vor Schluss hält. Marc Marquez setzt im Finish Angriffe, in der Schlussrunde wechselt die Führung mehrmals. Am Ende setzt sich Lorenzo aus dem Windschatten mit 0,019 Sekunden Vorsprung durch.

Das Podest komplettiert mit Andrea Iannone ein Italiener. In der WM baut Lorenzo seine Führung aus: Er hält bei 115 Punkten, Marquez liegt 10 Punkte dahinter. Rossi bleibt auf seinen 78 Punkten sitzen und ist weiterhin Dritter.

"Yamaha war unglaublich"

"Die Pace war sehr hoch, ich konnte nicht so wegfahren, wie ich das wollte. Als er mich in der Schlussrunde überholt hat, habe ich mir gedacht: Okay, werde ich Zweiter. Aber dann habe ich mich an 2005 erinnert, als ich hier in der Schlussrunde ein Manöver gesetzt habe. Das habe ich heute auch probiert, das Manöver in der Schikane war verrückt, aber okay. Beim Rausbeschleunigen war die Yamaha einfach unglaublich", so der Weltmeister nach seinem dritten Saisonsieg.

"Ich wusste, es wird sehr, sehr knapp. Ich habe mein Maximum probiert, habe viel risikiert, um zu gewinnen. Aber am Ende ist Jorge aus dem Windschatten gekommen. Wir müssen an der Beschleunigung arbeiten", so Marquez nach dem Rennen.

Rossis Traum vom Heimsieg geht in Rauch auf:

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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