Rosberg will Siegesserie in Shanghai fortsetzen

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Nico Rosberg könnte beim Großen Preis von China seinen sechsten Formel-1-Sieg in Serie feiern und damit in der ewigen Bestenliste mit Michael Schumacher auf Platz vier gleichziehen.

Der Rekordweltmeister schaffte in den Jahren 2000/01 ebenfalls sechs Erfolge en suite, in der Saison 2004 gelangen ihm sogar sieben Siege in Serie. Ebenfalls sieben Rennen nacheinander gewinnen konnte der Italiener Alberto Ascari 1952/53.

Den Rekord hält Sebastian Vettel mit neun Siegen in Serie im Jahr 2013.

Die meisten Formel-1-Siege in Serie:

Platzierung Anzahl der Siege Fahrer Jahr/e
1. 9 Sebastian Vettel 2013
2. 7 Alberto Ascari 1952/53
7 Michael Schumacher 2004
4. 6 Michael Schumacher 2000/01
5. 5 Nico Rosberg 2015/16
5 Lewis Hamilton 2014
5 Jim Clark 1965
5 Nigel Mansell 1992
5 Michael Schumacher 2004
5 Jack Brabham 1960

Rosberg will den Schwung aus der Siegesserie mit nach China nehmen. "Es ist wichtig, solche Momente zu genießen", sagt der Deutsche. Sein Ansporn: Jeder Fahrer, der in der Formel-1-Geschichte die ersten drei Rennen gewann, wurde später auch Weltmeister.

Derzeit liegt Rosberg in der WM 17 Punkte vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Der Brite will in Shanghai das Ruder herumreißen.

Rivale Rosberg weiß nur zu gut um die mentale Stärke des Weltmeisters, der seit der Abnabelung von McLaren und seinem Wechsel zu Mercedes deutlich gereift ist und kompromisslos seinen Weg geht. "Lewis ist schlau. Es dürfte kein großes Problem für ihn sein, sich auf die Lage einzustellen", erklärt der WM-Spitzenreiter.

Was macht Ferrari?

Das Gastspiel auf dem Shanghai International Circuit dürfte wie schon in den vergangenen Jahren von den Silberpfeilen geprägt werden. Die Strecke liegt Mercedes spätestens seit Rosbergs Debütsieg 2012. Für Verfolger Ferrari geht es nach den Pannen von Kimi Räikkönen in Australien und Sebastian Vettel in Bahrain wohl vor allem darum, endlich beide Autos ins Ziel zu bringen.

Nur Fehler bei Mercedes oder eine Eskalation des Zweikampfs zwischen Rosberg und Hamilton dürften der Scuderia die Chance auf den ersten Saisonsieg eröffnen. Im Vorjahr hatte Rosberg mit einer verbalen Attacke gegen Hamilton für Aufsehen gesorgt, als er dem Stallkollegen unterstellte, absichtlich langsam gefahren zu sein und ihn so dem Druck des nahenden Vettel ausgesetzt zu haben.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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