Renault kehrt in die Formel 1 zurück

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Renault übernimmt den finanziell angeschlagenen Rennstall Lotus und kehrt 2016 mit einem eigenen Werksteam in die Formel 1 zurück.

Dies gibt der französische Automobilhersteller am Donnerstagabend bekannt. "Unser Ziel ist es zu gewinnen - selbst wenn es einige Zeit dauern wird", so Renault-Vorstandschef Carlos Ghosn.

Mit Red Bull Racing holte Renault als Motorenhersteller viermal in Serie beide WM-Titel, seit Ende 2011 hatten sich die Franzosen als Konstrukteur aus der Königsklasse zurückgezogen.

"Neue Herausforderung"

Lotus plagten schon lange finanzielle Probleme. Die abgelaufene Saison schloss das Team in der Konstrukteurswertung auf Platz sechs ab. Nun ist die Zukunft des Rennstalls, der bereits 2010 im Besitz Renaults war, nach monatelangen Verhandlungen gesichert.

Zwischenzeitlich drohte der Deal aber zu platzen.

"Renault hatte zwei Optionen: zu 100 Prozent zurückzukehren oder auszusteigen", erklärt Ghosn. "Nach einer detaillierten Studie habe ich entschieden, dass Renault ab 2016 in der Formel 1 sein wird. Die abschließenden Details, die uns der Haupteigentümer der Formel 1 geliefert hat, gaben uns das Vertrauen, diese neue Herausforderung zu akzeptieren."

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