Red Bull bastelt Doppelsitzer statt Cockpit-Schutz

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Bei Red Bull Racing stellt man die Weiterentwicklung der eigenen Version eines Cockpit-Schutzes vorerst ein.

"Es gibt von der FIA derzeit keine klaren Vorgaben, was letztlich gewünscht ist", beschwert sich Helmut Marko.

Zudem sei man mit den Kapazitäten aktuell am Limit. "Wir entwickeln das aktuelle WM-Auto bis zum Schluss und arbeiten schon am Fahrzeug für 2017", so Marko, der auch zu Protokoll gibt, dass man aufgrund der neuen Reifen ein eigenes Interims-Chassis entwickeln musste.

Auch an einem Gimmick, das die Königsklasse näher an die Fans bringen soll, wird aktuell gearbeitet: Einem "Renntaxi".



"Wir basteln einen Zweisitzer, mit dem einer unserer vielen Fahrer einen Passagier in einem Auto mit echtem Formel-1-Motor und Chassis mitnehmen kann", kündigt der Grazer an, allerdings würde die Fertigstellung - ebenfalls aufgrund der mangelnden Kapazitäten - noch nicht absehbar sein. "Wir wissen derzeit nicht, ob es sich für nächstes Jahr schon ausgeht."

Man kann aber davon ausgehen, dass es sich beim Red Bull um das stärkste und schnellste Formel-1-Renntaxi aller Zeiten handeln wird. Als früheres Beispiel ist Minardis "F1x2" zu nennen, mit dem das Nachzügler-Team anno 2002 Schlagzeilen machte.

Auf die Mitfahrer - der Gast sitzt beim Zweisitzer hinter dem Piloten - kommt jedenfalls echtes Formel-1-Feeling zu. "Die Beschleunigung ist noch nachvollziehbar", sagt Marko. "Aber die Bremspunkte sind in der Formel 1 jenseits von Gut und Böse. Da kann schon sein, dass jemand vor Angst einige Funktionen verliert", scherzt der Österreicher.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»
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