Alonso: Nur McLaren kann Mercedes stoppen

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Wie geht es mit Fernando Alonso weiter?

Nach der Riesen-Enttäuschung im Vorjahr verheißen auch die bisherigen McLaren-Testleistungen keine Wunderdinge für 2016. Denkt der zweifache Weltmeister gar an ein Karriereende?

"Ich werde die Antwort im nächsten Jahr wissen, denn die Autos werden sich radikal ändern", meint Alonso gegenüber "Cadena Ser". Wie das Reglement genau aussehen wird, ist jedoch unklar.

"Wenn es Spaß machen wird, die Autos zu fahren, dann ist das für jeden Fahrer attraktiv."

Keine Herausforderung

Die aktuellen Boliden würden aber keine große Herausforderung darstellen, meint der 34-Jährige.

"Man könnte diese Autos fahren, bis man 50 Jahre alt ist. Niemandem gefällt das. Die Rundenzeiten sind viel langsamer, die Autos wiegen 120 Kilo mehr als vor sieben, acht Jahren, der Sound hat sich verändert und die Pirelli-Reifen haben das Rennen geändert."

Früher, so Alonso, war die Königsklasse so anstregend, "dass man wegen der physischen Belastungen einige Nächte nicht schlafen konnte."

Auszeit war undenkbar

Vergangenes Jahr wurde auch über eine Auszeit Alonsos spekuliert. Teamchef Ron Dennis hatte sogar bestätigt, dass diese Überlegung ein Thema war. Nun folgt die klare Absage: "Das wäre für mich undenkbar, so ticke ich einfach nicht."

Während McLaren mit dem Honda-Antrieb in dieser Saison zwar zuverlässiger wirkt, ist die Performance noch alles andere als zufriedenstellend. 

Das einzige Team, das Mercedes stoppen kann

"Es liegt noch ein weiter Weg vor uns, um richtig konkurrenzfähig zu sein", meint Alonsos Teamkollege Jenson Button.

Trotz diesen weiten Weges ist sich der Asturier sicher: "McLaren-Honda ist mittelfristig das einzige Team, das Mercedes-Benz toppen kann - aus dem einfachen Grund weil wir nicht kopieren, sondern versuchen, unseren eigenen Weg zu gehen."

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