Zukunft von Daniil Kvyat offen

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Im Formel-1-Imperium von Red Bull dürften drei von vier Fahrer-Personalien für 2017 geklärt sein.

Daniel Ricciardo und Max Verstappen sind bei Red Bull Racing gesetzt, bei Toro Rosso dürfte Carlos Sainz sein Cockpit behalten. "Es sieht danach aus. Und persönlich hoffe ich, dass das der Fall ist", erklärt Teamchef Franz Tost.

Bei Daniil Kvyat ist die Zukunft hingegen offen. Tost stellt klar: "Am Ende trifft Red Bull die Entscheidung für einen Fahrer, der zeigt, dass er die beste Performance für das Team und letztlich für Red Bull bringen kann."

Ein möglicher Anwärter auf das Cockpit ist der Franzose Pierre Gasly. Tost dementiert jedenfalls nicht: "Könnte sein."

Aufstieg zu früh?

Der Österreicher will an Kvyat, der in der laufenden Saison von RBR zu Toro Rosso zurückgestuft wurde, festhalten. "Ich denke, dass er ein richtig guter Fahrer ist. Er muss sich aber wohlfühlen. Dann werden wir sehen, was die Zukunft bringt. Er kann gute Arbeit leisten. Es wird wichtig sein, dass er sein Selbstvertrauen zurückgewinnt."

Die Berförderung von Toro Rosso zu Red Bull vor der Saison 2015 sieht Tost als zu früh: "Das war ursprünglich nicht geplant, denn man ging davon aus, dass Sebastian Vettel bleiben würde. Daniil war der nächste Fahrer. Ich finde auch, dass er gute Rennen gefahren ist. Idealerweise wäre es aber vielleicht besser gewesen, wenn er noch bei Toro Rosso geblieben wäre. Aber die Umstände zu diesem Zeitpunkt haben es verlangt. Im Nachhinein ist man immer schlauer, aber wir dürfen nicht vergessen, dass Red Bull um WM-Titel kämpfen will. Wenn man um Titel kämpft, dann braucht man Erfahrung."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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