Fiat-Boss Marchionne erwägt Alfa-Rückkehr

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Die Formel 1 könnte Zuwachs durch einen weiteren Auto-Hersteller bekommen.

Sergio Marchionne, der Chef von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und auch von Ferrari, will mit Alfa Romeo zurück in die Königsklasse. Die Italiener hatten mit Giuseppe Farina (1950) und Juan Manuel Fangio (1951) die ersten Weltmeister gestellt.

Marchionne betonte, es sei unglaublich, wie sehr die Marke immer noch in den Herzen der Menschen geblieben sei. Derzeit prüfe man, wie und wann ein Comeback vollzogen werden könne.

Ferrari wird nach dem heurigen Börsengang Anfang Jänner 2016 vollständig aus der FCA ausgegliedert. Alfa würde dann als 100-Prozent-Tochter von Fiat Chrysler auch gegen Ferrari antreten. "Es ist wichtig, dass Alfa Romeo zurückkehren könnte, das wäre ein Teilnehmer mehr", bekräftigte Marchionne.

Alfa Romeo, 1910 in Mailand gegründet und mit Hauptsitz in Turin, zog sich nach den zwei WM-Titeln zunächst zurück, kehrte in den Sechziger Jahren als Motorenlieferant zurück (bis 1988) und betrieb von 1979 bis 1985 ein eigenes Werksteam. Die Boliden nahmen an 110 Grand Prix teil und kamen zu elf Siegen.

Das bisher letzte Engagement von Alfa Romeo im Autorennsport war die Teilnahme an der Tourenwagen-WM, aus der sich die Firma aber 2006 zurückzog.

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