Ferrari-Teamchef sieht Ablöse-Gerüchte gelassen

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Die zuletzt aufgetauchten Gerüchte um eine Ablöse als Ferrari-Teamchef lassen Maurizio Arrivabene kalt.

Die Fachzeitschrift "Autosprint" berichtete, dass Technikchef James Allison den Teamchef-Job übernehmen und Aldo Costa von Mercedes als Technik-Verantwortlicher zurückkehren soll.

"Sie haben über James geschrieben und über Aldo Costa. Sie haben allerdings einen Namen vergessen: Tyrion Lannister, das war der wahre Kandidat. Ich bin überrascht, dass sie nicht seinen Namen publiziert haben", meint Arrivabene im Interview mit "Sky Italia" süffisant. Lannister ist eine Figur aus der TV-Serie "Game of Thrones".

"Präsident ist nicht allzu glücklich"

"Natürlich ist der Präsident derzeit nicht allzu glücklich", meinte Arrivabene, ging aber nicht auf weiter auf den Bericht ein.

In der laufenden Saison bewegte sich das traditionsreichste Formel-1-Team bisher klar unter den Erwartungen. Der Motor verspricht zwar eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, allerdings wurden die Italiener in den bisherigen vier Rennen durch Defekte oder ungestüme Attacken der Konkurrenz zurückgeworfen.

Fahrer loben Teamchef

Die Fahrer Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel verteidigten ihren Chef vehement. "Er ist der beste Boss, den ich je gehabt habe", sagte Räikkönen, der 2007 den vorerst letzten WM-Titel für Ferrari eroberte. "Ich denke, er ist exakt der richtige Mann für diesen Job, und er macht einen guten Job", lautete das Urteil des Finnen weiter.

"Ich weiß, dass es Gerüchte gegeben hat, aber ich bin sehr, sehr glücklich, dass er bei uns ist und nicht irgendwo anders", meinte Vettel.

Für den Deutschen besteht die Unruhe rund um das Team jedoch nicht grundlos: "Natürlich haben wir das Ziel ausgegeben, in diesem Jahr zu gewinnen. Wir haben das bis jetzt noch nicht geschafft, daher gibt es einen fairen Punkt, wenn man uns kritisieren will." Im September 2015 holte Vettel in Singapur den bis dato letzten Ferrari-Sieg.

"Mercedes ist bestes Team der letzten 10 Jahre"

Arrivabene versicherte, dass man alles unternehme, um die angestrebten Ziele zu erreichen. Es sei aber auch ein bisschen Pech dazu gekommen.

"In Melbourne wäre der Sieg absolut möglich gewesen, in Bahrain vielleicht. Und dann haben wir zwei verschiedene Umstände in den zwei anderen Rennen", sagte der Mann aus Brescia.

"Aber ich habe schon sehr, sehr oft gesagt, dass dieses Mercedes-Team das stärkste der letzten zehn Jahre ist. Um sie zu schlagen, muss man gewisse Risiken eingehen und sehr, sehr hart arbeiten."

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