Transfergerüchte untermauern Österreichs Klasse

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Wow! Wer immer noch nicht glaubt, dass Österreich und sein Fußball-Nationalteam aktuell über herausragende Kicker verfügt, der sollte sich die diversen Transfergerüchte in den europäischen Medien auf der Zunge zergehen lassen.

Vor einigen Jahren noch völlig undenkbar, reiben sich heimische Beobachter beim Lesen der internationalen Schlagzeilen inzwischen die Augen. Da kann David Alaba ganz locker von München aus dem FC Barcelona einen Korb geben, weil der 23-Jährige seine Zukunft nicht unbedingt in der Innenverteidigung sieht. Beim FC Bayern mit einem Vertrag bis Sommer 2021 ausgestattet, wartet der Wiener einmal ab, auf welcher Position ihn der neue Trainer Carlo Ancelotti einsetzen wird.

Da David Alaba nicht zu Barca will, könnte ja sein "Bruder" Aleksandar Dragovic bei den Katalanen anheuern. Der 25-Jährige gilt als einer der am meisten umworbenen Innenverteidiger Europas, steht noch beim ukrainischen Meister Dinamo Kiew unter Vertrag und wird wohl im Sommer bei einem Top-Klub in Spanien, Italien, England oder Deutschland landen. Laut Medienberichten soll er bei Borussia Dortmund die Abwehr-Lücke nach dem Abgang von Mats Hummels zu den Bayern füllen. Dragovic wartet ab.

Auch ein weiterer "Zauberer" aus der Rasselbande von Teamchef Marcel Koller ist heiß begehrt. Bleibt Marko Arnautovic bei Stoke City oder zieht der 27-jährige Wiener ein Haus weiter? Der Poker um den Exzentriker ist eröffnet.

Auch rund um Martin Harnik, Zlatko Junuzovic oder Rubin Okotie tauchen nahezu täglich interessante Wechsel-Optionen auf.

Oh, du glückliches Österreich! Und die nächsten Rohdiamanten stehen bereits in den Startlöchern. Die ÖFB-U17-Auswahl ist gerade drauf und dran, bei der EM-Endrunde in Aserbaidschan für Furore zu sorgen.

Mit 2:0-Erfolgen gegen Bosnien und Ukraine stürmten die Youngsters vorzeitig ins Viertelfinale und stehen im abschließenden Gruppen-Match gegen Deutschland in der Auslage. Vor den Augen zahlreicher internationaler Scouts kann die Truppe von U17-Coach Andreas Heraf ohne großen Druck aufspielen. Geradezu ideal, um den nächsten Schritt zu machen und irgendwann in die Fußstapfen von Alaba, Dragovic oder Arnautovic zu treten.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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