Was wurde aus Rapids Europacup-Helden von 1996?

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Was wurde aus Rapids-Europacup-Finalhelden aus der Saison 1995/96? LAOLA1 hat sich auf die Suche begeben:

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MICHAEL KONSEL (Torhüter/54): Damals die klare Nummer eins im Rapid-Tor und zusätzlich noch der Kapitän der Europacup-Helden. Der "Panther von Hütteldorf" prägte seine Zeit bei den Grün-Weißen.

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Heute ist er als Werbeträger, TV-Experte und "Adabei" ein gerngesehener Gast. Zudem profitiert er von einer Sportmanagementausbildung sowie Erfahrung im Sportmarketing. 2004 gründete er MK.Impuls - ein professionelles mobiles Fußballcoaching, von welchem Einzelpersonen gleichermaßen profitieren wie Vereine. Zudem organisiert er Fußballevents und -reisen.

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TRIFON IVANOV (Libero, †50): Sein Aussehen und seine Spielweise machten den bärtigen Bulgaren in den 90er Jahren zu Kultfigur, die Gegner in Angst und Schrecken versetzte. Leider ging der wahrlich nicht als Trainingsweltmeister bekannte Defensivspieler am 13. Februar 2016 viel zu früh von uns.

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Nach dem Karriereende 2001 widmete sich Ivanov, der "Wolf", dem Öl- und Tankstellenbusiness und arbeitete auch für den bulgarischen Verband. Aufgrund der tiefen Betroffenheit bei seinen Ex-Vereinen Rapid und Austria bleibt nur die Erinnerung an den 75-fachen bulgarischen Nationalspieler, der die Rolle des Liberos wie kein Zweiter verkörperte.

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PETER SCHÖTTEL (Verteidiger, 48): Der Wiener erarbeitete sich den Status als Rapid-Urgestein, löste 1997 Michael Konsel als Kapitän ab und avancierte zum Rekord-Spieler Rapids (526 Pflichtspiele), auch wenn ihn Steffen Hofmann schon bald ablösen könnte.

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Nach dem Karriereende stieg Schöttel direkt im Rapid-Nachwuchs ein und pendelte daraufhin als Trainer und Sportmanager (Rapid, WSK, Vienna, Wr. Neustadt). Nach einer Rapid-Rückkehr als Chefcoach kämpft er gerade mit dem SV Grödig gegen den Abstieg.

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MICHAEL HATZ (Verteidiger/45): Der großgewachsene Verteidiger spielte sechs Jahre lang eine Rolle bei Rapid. Nach dem Europacup-Finale 1996 heuerte er in Italien bei Reggiana und Lecce an, ehe er von 1998 bis 2001 noch einmal zu Rapid zurückkehrte.

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Heute ist Hatz für das Sportland Niederösterreich tätig, nachdem er sich davor als Nachwuchstrainer bei der Admira, als Betreuer der italienischen Nationalmannschaft bei der EURO 2008 oder auch als Marketingleiter beim SKN St. Pölten hervortat. Zudem sitzt er im Ethikrat des SK Rapid.

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ROMAN PIVARNIK (Mittelfeld/49): Ob im Mittelfeld oder noch eine Spur weiter hinten - vor allem in den ersten Runden durfte der Slowake seinen Teil zum Final-Wunder beisteuern. Rapid blieb er von 1994 bis 1997 treu.

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Nach seiner aktiven Laufbahn startete er schnell seine Trainerkarriere und kam dabei unter anderem nach Saudi Arabien. 2006 stand er Georg Zellhofer als Rapids Co-Trainer zur Seite, aktuell trainiert Pivarnik die Bohemians Prag, wo es in einem Testspiel mit Rapid im Jänner zum Wiedersehen mit Zoran Barisic kam.

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PRVOSLAV/PATRICK JOVANOVIC (Verteidiger/42): Damals noch unter dem Namen Prvoslav absolvierte er 1995/96 in seinen acht Jahren bei Rapid die stärkste Saison und wurde mit der Zeit immer offensiver eingesetzt, unter anderem einmal als Kühbauer-Ersatz mit der Nummer 10.

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Jovanovic, dann schon umbenannt unter Patrick, erklärte erst Anfang 2015 sein Karriereende, damals spielte er schon mehrere Jahre unterklassig. Nebenbei fungierte er bereits als Spielertrainer, aktuell ist er Co-Trainer bei den Rapid-Amateuren unter Chefcoach Michael Steiner.

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PETER STÖGER (Mittelfeld/50): Aufgrund seiner glorreichen Zeiten bei der Austria hängt das Herz des ehemaligen Mittelfeld-Antreibers eher an den Violetten. Trotzdem prägte er die erfolgreiche Zeit der Grün-Weißen wie kein anderer und war eine der großen Stützen des damaligen Erfolgslaufs.

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Als Trainer hat er sich von der Austria über die Vienna, den GAK, Wiener Neustadt wieder zur Austria hochgearbeitet, ehe ihm der ganz große Sprung gelang. Beim 1. FC Köln wird Stöger nach dem Aufstieg in die Bundesliga und diversen Erfolgserlebnissen verehrt und liebt seine Aufgabe zusammen mit Co-Trainer Manfred Schmid.

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ZORAN BARISIC (Mittelfeld/45): Freistoß-König, Edelzangler, Ballzauberer - Barisic war einer der begabtesten seiner Zunft, zählte aber in der Europacup-Saison noch nicht zum Stammspieler. Seine einzigen beiden Treffer erzielte er gleich zum Auftakt gegen Petrolul Ploiesti.

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Rapid blieb der Wiener aber bis heute erhalten. Angefangen als Co-Trainer unter Peter Pacult, arbeitete er sich über die Amateure bis zur Kampfmannschaft vor. Zuerst durfte "Zoki" nur interimistisch aushelfen, seit April 2013 hat er die Zügel aber fest in der Hand und durchlebte bereits einige Höhen und Tiefen.

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DIETMAR KÜHBAUER (Mittelfeld/45): Spielerisch und kämpferisch war sich der Burgenländer für nichts zu schade. Trainer Ernst Dokupil verglich ihn nicht umsonst mit Marko Arnautovic - als Aggressive Leader, als Typ, der die Mannschaft wachrüttelte und führte. Auch die Schiedsrichter können ein Lied davon singen.

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Auch Kühbauer schlug den Trainerweg ein. Bei den Admira Amateuren gestartet, schaffte er es bis zum Cheftrainer der Südstädter, ehe er zuletzt zwei Jahre beim Wolfsberger AC unter Vertrag stand. Seit Ende November 2015 ist er wieder auf der Suche und lenkt sich ab und zu als TV-Experte ab.

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PETER GUGGI (Mittelfeld/48): Unvergessen ist sein spielentscheidender Treffer gegen DSV Leoben, der Rapid 1995 den bis dato letzten ÖFB-Cupsieg bescherte. Auch sonst war er von 1994 bis 1997 eine fixe Größe im defensiven Bereich der Hütteldorfer.

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Anders als viele seiner ehemaligen Mitspieler kehrte er dem Sport nach weiteren Stationen bei Admira, Hibernian und DSV Leoben 2003 endgültig den Rücken. Heute verdient sich der Steirer seine Brötchen als Auto-Verkäufer bei VW in Graz.

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ANDREAS HERAF (Mittelfeld/48): Die wallende Mähne des Flügelspielers noch heute in guter Erinnerung. Seine Zeit bei Rapid war in zwei Perioden eingeteilt: Von 1985 bis 1988 und von 1994 bis 2000. Auch auf dem Weg ins Europacup-Finale war er ein wichtiger Bestandteil.

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Als Trainer startete er 2001 als Co-Trainer in Saarbrücken. Stationen in Rapids U18, bei A. Lustenau, Schwanenstadt, Pasching und Parndorf folgten, ehe seine ÖFB-Zeit eingeläutet wurde. Seit 2008 betreute er von der U16 bis zur U20 alle Auswahlen mehrmals, derzeit die U17 bei der EM in Aserbaidschan. Zudem ist er Sportdirektor in der WAC-U18.

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STEPHAN MARASEK (Mittelfeld/46): Zusammen mit Didi Kühbauer, Zoran Barisic und Sergey Mandreko bildete der Mittelfeldspieler die "Daltons". Von 1993 bis 1996 schnürte er sich die Schuhe bei Rapid, ehe er über den SC Freiburg zum FC Tirol und Austria Salzburg kam und beim FC Vomp seine aktive Karriere ausklingen ließ.

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In Natters startete er als Jugendtrainer, übernahm den Chefposten beim SV Oberperfuss und bei SVG Reichenau. Seit Dezember 2014 hat er die sportliche Leitung beim FC Kufstein über, mit seiner Familie hat er sich in Tirol niedergelassen. Sohn Lukas trat bis vor kurzem bei den Rapid-Amateuren in seines Vaters Fußstapfen, spielt seit Jänner aber unter ihm bei Kufstein.

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CHRISTIAN STUMPF (Sturm/49): Der "Büffel" war seinerzeit einer der Torgaranten bei den Grün-Weißen, seine Spielweise unverkennbar. Mit vier Treffern, unter anderem dem so wichtigen Last-Minute-Tor, das Rapid gegen Sporting Lissabon in die Verlängerung brachte, bildete er zusammen mit Jancker ein eiskaltes Duo.

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Nach seiner glorreichen Zeit mit Stationen beim KSC, LASK und Pasching ließ er die Karriere bei kleineren Vereinen auslaufen. Beim LASK heuerte er 2006 auch als Co-Trainer an, und übernahm zusätzlich kurfristig die zweite Mannschaft interimistisch. Zum Cheftrainer reicht es jedoch erst seit 2009 bei Union Edelweiß Linz in der OÖ-Liga.

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CARSTEN JANCKER (Sturm/41): Der SK Rapid bedeutete für den deutschen Hünen den absoluten Durchbruch. In einer Saison 1995/96 war er Rapids Top-Torschütze im Europacup und traf in der Liga sieben Mal. Auf Anraten von ÖFB-Goalgetter Toni Polster kam er vom 1. FC Köln nach Wien, wo er im Rapid-Sekretariat seine spätere Frau kennenlernte.

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Seine weitere Karriere ist bekannt: Vier mal Meister, zwei Mal Pokalsieger, CL-Sieger sowie Weltpokal-Sieger mit dem FC Bayern, zudem Vize-Weltmeister mit Deutschland. In Udinese, Kaiserslautern und Shanghai spielte er ebenso wie in Mattersburg. Über den Rapid-Nachwuchs stieg "Turban-Jancker" zum aktuellen Co-Trainer von Zoran Barisic auf.

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SERGEJ MANDREKO (Mittelfeld, Sturm/44): Der tadschikisch-russisch-österreichische Ex-Profi belebte das Offensivspiel, kam aber bei Rapid von 1992 bis 1997 nicht so zum Zug, wie er sich das gewünscht hätte. Trotudem schaffte er es danach zu Hertha BSC und zum VfL Bochum, ehe er bei Mattersburg und Parndorf in Pension ging.

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Nach ersten Gehversuchen als Trainer in Lassee, nahm ihn Rashid Rachimov bei Lokomotive Moskau als Co-Trainer unter seine Fittiche, wo er von Jänner 2008 bis Dezember 2009 Erfahrungen sammelte. Seit Sommer ist er wieder aktiv, als Coach des LAC in der 2. Wiener Landesliga.

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MACIEJ SLIWOWSKI (Sturm/49): Der Pole machte sich nicht nur aufgrund zweier starker Saisonen mit jeweils acht Saisontreffern einen Namen, sondern auch mit seinem unvergleichlichen Schnauzer. Auf dem Weg ins Europacup-Finale durfte er jedoch keine einzige Einsatzminute mehr verbuchen, auch in der Liga kam er nur 16 Mal zum Einsatz.

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Danach folgten Stationen beim FC Tirol, der Admira, in Ried und St. Pölten, ehe er seine Karriere komischerweise in Hundsheim beendete. Ansonsten ist nur eine kurze Trainerstation von April bis Juni 2011 beim polnischen Zweitligisten Znicz Pruszkow bekannt.

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OLIVER LEDERER (Mittelfeld/38): Mit jungen 17 Jahren war der Mittelfeldspieler noch ein Küken im Team von Ernst Dokupil, dass es in der Europacup-Saison 2015/16 nur auf je zwei Einsätze in der Liga und im Cup brachte. Bei Rapid blieb er von 1995 bis 1997 und von 1999 bis 2002, ohne den großen Durchbruch zu landen.

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Erst kürzlich meinte er bei LAOLA1, nicht das Maximum als Spieler herausgeholt zu haben. Als Trainer soll das anders werden. Bei der Admira arbeitete er sich seit 2010 über die Amateure zu den Profis hoch. Da er nach langem Hin und Her für die UEFA-Pro-Lizenz zugelassen wurde, wird er im Sommer auch offiziell zum Cheftrainer der Südstädter.

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RAIMUND HEDL (Tor/41): Der Wiener hatte in seiner akiven Rapid-Zeit oft das Pech, mit Michael Konsel oder auch Helge Payer absolute Top-Torhüter mehrere Jahre vor sich zu haben. Den Profis gehörte er von 1994 bis 2001 an, später auch noch einmal von 2005 bis 2011. Immerhin kam er auf 115 Einsätze im grün-weißen Dress.

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Bei Rapid beendete er nach Gastspielen beim LASK und in Mattersburg seine aktive Karriere im Jahr 2011 und stieg direkt in den Job als Torwart-Trainer ein. Diesen bekleidet er noch heute als Assistenz-Coach von Zoran Barisic bei den Profis.

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RENE HALLER (Abwehr/42): Ihn werden bei einem Rückblick auf die glorreiche Zeit nur mehr wenige auf dem Zettel haben. Dabei schnürte sich der Verteidiger immerhin von 1993 bis 1996 die Fußballschuhe bei Rapid. Viel Einsatzzeit bekam er nicht, aber immerhin kam er zu vier Kurzeinsätzen am Weg ins Europacup-Finale. Erst 2010 beendete er seine Karriere.

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ERNST DOKUPIL (Trainer/69): Der Trainerfuchs stieg nach kleineren Stationen bei Rapid zur Legende auf. In seiner ersten Amtszeit von 1994 bis 1998 toppten der Meister-, Cup-Titel und das Europacup-Finale alles. Die zweite Ära von 2000 bis 2001 war hingegen weniger erfolgreich.

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Obwohl er mit dem Zitat "Fußball is tein Scheißspiel" für Aufsehen sorgte, hat er die Liebe zum runden Leder bis heute nicht verloren und wohnt als Mitglied des Rapid-Legendenklubs fast jedem Heimspiel bei. Zudem fröhnt der Pensionst seiner Leidenschaft auf dem Golfplatz, so oft es geht.

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HERBERT "FUNKI" FEURER (CO-, Torwart-Trainer/62): Die ehemalige Torhüter-Legende stand Dokupil immer mit Rat und Tat zur Seite. Nicht nur bei Rapid, auch bei der Admira und im ÖFB-Nationalteam kümmerte er sich jahrelang um die aufstrebenden Torhüter und entwickelte sie zu Top-Leuten.

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Feurer führte nebenbei jahrelang eine Trafik im 16. Wiener Gemeindebezirk. Bei Rapid ist er noch heute ein gern gesehener Gast und viele Gäste kommen seinetwegen. Im Dezember 2007 rief er den Rapid-Legendenklub ins Leben, um verdienstvolle Spieler des Vereins auch noch Jahre nach ihrer langen Karriere zusammenzuführen und zu würdigen.

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Der damalige Erfolgstrainer Ernst Dokupil im LAOLA1-Interview:

Rapids Weg ins Europacup-Finale 1996 in Bildern:

Vor 20 Jahren zog der SK Rapid sensationell ins Finale des Cups der Cupsieger ein. Die besten Bilder:

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Wir begeben uns auf Zeitreise! Rapid eroberte im Jahr 1996 Europa. Das war Rapids Weg ins Finale gegen Paris St. Germain in Brüssel.

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1. Runde, Hinspiel: SK Rapid - Petrolul Ploiesti (ROU) 3:1 (1:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik (77. Jovanovic), Stöger, Barisic, Guggi, Heraf, Marasek, Stumpf (70. Jancker)

Tore: 1:0 Barisic (45.), 2:0 Ivanov (59.), 2:1 Toader (65.), 3:1 Barisic (90., Elfmeter)

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Alles begann mit dem Heimspiel gegen Petrolul Ploiesti. Im Hinspiel der 1. Runde avancierte der heutige Rapid-Trainer Zoran Barisic mit zwei Treffern zum Matchwinner.

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Trainer Ernst Dokupil griff vor dem Match zu einer damals noch ungewöhnlichen Maßnahme. Erstmals in seiner Ära wurde das Team vor einem Heimspiel einkaserniert.

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Dies zeigte Wirkung. Obwohl die Rumänien teilweise gut mitspielten und einen Auswärtstreffer erzielten, holte Rapid mit einem Elfmeter in der Schlussminute einen wichtigen 3:1-Sieg.

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Ebenfalls unter den Torschützen zu finden, war der bulgarische Defensivspieler Trifon Ivanov, der erst vor kurzem leider viel zu früh verstorben ist.

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Neben Barisic war auch Peter Stöger mitverantwortlich für den Sieg. Der heutige Köln-Trainer bereitete die ersten beiden Kopf-Tore per Eckball vor und holte das Foul zum Elfmeter heraus - dabei hatte Gäste-Trainer Martin Ion noch vor ihm gewarnt.

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1. Runde, Rückspiel: Petrolul Ploiesti (ROU) - SK Rapid 0:0

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik, Heraf, Stöger (88. Barisic), Guggi (62. Jovanovic), Kühbauer, Marasek, Stumpf (90. Haller)

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Das Rückspiel in Rumänien war nichts für schwache Nerven. Petrolul Ploiesti spielte Rapid an die Wand. Auf Seiten Rapids lief ein glattrasierter Trifon Ivanov auf: "Das mache ich immer vor wichtigen Spielen so", erklärte der Libero.

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Dass es doch noch zu einem Happy End und dem Aufstieg ins Achtelfinale reichte, verdankten die Hütteldorfer "Panther" Michael Konsel, der seinen Kasten trotz großer Probleme sauber hielt.

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Achtelfinale, Hinspiel: Sporting Lissabon - SK Rapid 2:0 (2:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Hatz, Pivarnik, Stöger (74. Guggi), Barisic, Jovanovic, Kühbauer, Heraf, Marasek, Stumpf (52. Mandreko)

Tore: 1:0 Sa Pinto (15.), 2:0 Alvez (25.)

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Sporting Lissabon - zur damaligen Zeit ein absoluter Top-Gegner! Dieser erwartete Rapid im Estádio José Alvalade und bereitete den Grün-Weißen einen heißen Tanz auf portugiesischem Boden.

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Superstar Sa Pinto brachte die Hausherren früh in Führung (15.), nach Alvez' 2:0 nach gerade einmal 25 Minuten musste Schlimmes befürchtet werden.

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Doch Rapid fightete und bot dem Gegner Paroli. Das Ergebnis ließ am Ende doch noch Chancen auf den erhofften Aufstieg ins Viertelfinale.

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Auch wenn diese für Peter Stöger nach dem Hinspiel nur bei 20:80 Prozent lagen. Doch Sergej Mandreko (Bild) und Co. wollten die Flinte nicht vorzeitig ins Korn werfen.

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Dass die Grün-Weißen für den Auftritt in Portugal extra von Ex-Formel-1-Weltmeister Niki Lauda eingeflogen wurden, zeigte schlussendlich keine Wirkung.

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Trainer Ernst Dokupil wollte "im Meer von Stimmung nicht untergehen". Trotz 0:2 gelang das seiner Mannschaft.

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Achtelfinale, Rückspiel: SK Rapid - Sporting Lissabon 4:0 n.V. (1:0, 2:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Pivarnik, Heraf (59. Barisic), Jovanovic (65. Haller), Kühbauer, Stöger, Guggi, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Kühbauer (25.), 2:0 Stumpf (90.), 3:0 Stumpf (105.), 4:0 Jancker (110.)

Rote Karte: Dani (90.)

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Das Rückspiel gegen Sporting Lissabon wurde zu einem der denkwürdigsten und noch lange in Erinnerung bleibenden Ereignisse in der Rapid-Geschichte.

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Als gutes Omen konnte gedeutet werden, dass Hans Krankl das Live-Spiel co-kommentierte. Die Rapid-Legende hatte etwas mehr als zehn Jahre davor zwei Treffer zum 5:0 gegen Dresden beigesteuert, damals schien die Ausgangslage ebenso hoffnungslos.

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Rapid ging durch Didi Kühbauer relativ früh in Führung (25.). Die Hoffnung lebte. Doch trotz erbitterten Kampfes lief den Grün-Weißen die Zeit davon.

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Der damalige Kuratoriums-Vorsitzende und spätere Rapid-Präsident Rudolf Edlinger glaubte fünf Minuten vor dem Ende nicht mehr an das Wunder: "Wenn Rapid noch gewinnt, gehe ich morgen mit einem Rapid-Schal in die Fragestunde des Wiener Landtages."

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Da Wettschulden Ehrenschulden sind, erschien Edlinger tatsächlich mit grün-weißem Schal. Christian Stumpfs Last-Minute-Treffer machte es möglich.

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Das Ernst-Happel-Stadion kochte, die Spannung war zum Greifen nahe. Und dann diese Erlösung praktisch mit dem Schlusspfiff. Kurz davor hatte Dani wegen Ballwegschießens (!) noch Rot gesehen - Rapid startete somit in Überzahl in die Verlängerung.

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In dieser schlug das Sturm-Duo Nummer eins zu: Zuerst machte Stumpf seinen Doppelpack perfekt (105.), dann vollendete Jancker in der 110. Minute zum 4:0-Endstand.

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Das Österreich-Trauma der Portugiesen fand damit eine Fortsetzung. Denn nur zwei Jahre davor ereilte Sporting gegen Austria Salzburg ein ähnliches Schicksal.

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Viertelfinale, Hinspiel: Dynamo Moskau - SK Rapid 0:1 (0:1)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Jovanovic, Stöger, Marasek, Stumpf, Jancker

Tor: 1:0 Stumpf (34.)

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Das Viertelfinale war erreicht! Und mit Dynamo Moskau bekam man einen nicht unüberwindbaren Gegner zugelost.

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Auch die Fans der Russen glaubten nicht wirklich an den Aufstieg, schließlich fanden nur 3.500 Zuschauer den Weg ins 40.000 Zuschauer fassende Stadion. Beim Hinflug nach Moskau wurde Michael Konsel zu seinem 34. Geburtstag von der ganzen Mannschaft ein Ständchen dargebracht.

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Auch beim Rückflug hatte Rapid Grund zum Feiern. Denn abermals Stumpf sorgte mit einem sehenswerten Solo aus der eigenen Hälfte startend und dem 1:0-Siegtreffer für eine gute Ausgangsposition.

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Viertelfinale, Rückspiel: SK Rapid - Dynamo Moskau 3:0 (0:0)

Aufstellung: Konsel, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Jovanovic, Stöger, Marasek, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Jancker (48.), 2:0 Stöger (62., Elfmeter), 3:0 Jancker (74.)

Rote Karten: Jovanovic (83.) bzw. Tscheryschew (29.), Tereschin (83.)

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Es war angerichtet! Dank des Auswärtstreffers sprach im Rückspiel im Ernst-Happel-Stadion alles für Österreichs verbliebenen Vertreter.

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Der 3:0-Erfolg sollte zum Triumphzug von Carsten Jancker, heute Co-Trainer der Rapid-Profis werden. Alles begann mit einer Platzwunde, als er von einem Gegenspieler mit den Stollen am Kopf getroffen wurde. Blut und Schweiß vermischten sich, da musste Abhilfe geschaffen werden.

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Plötzlich war "Turban-Jancker" geboren - mit vereinten Kräften verpasste die medizinische Abteilung dem Deutschen einen Kopfverband, der ihn nicht vom Toreschießen abhielt.

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Wie von Hans Krankl prophezeit, schlug der Stoßstürmer zu - gleich zweimal, und holte noch dazu einen Elfmeter heraus. Der Torjubel, als er sich mit der Hand auf den einbandagierten Kopf schlug, ist noch gut in Erinnerung.

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Stöger verwandelte den Strafstoß zum zwischenzeitlichen 2:0 - am Ende hieß es dank Jancker 3:0. Zugute kam der Dokupil-Elf der frühe Ausschluss von Tscheryschew nach einem Foul an Heraf (29.). In der Schlussphase sahen Jovanovic und Hereschin nach einer Kontroverse ebenfalls Rot.

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Der Jubel kannte keine Grenzen. Nach dem Aufstieg gegen Dynamo Moskau stand Rapid bereits im Semifinale - und der Weg sollte auch dort noch nicht zu Ende sein.

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Semifinale, Hinspiel: Feyenoord Rotterdam - SK Rapid 1:1 (0:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Pivarnik, Guggi, Heraf, Stöger (79. Barisic), Marasek, Stumpf, Jancker (87. Haller)

Tore: 1:0 Koeman (52., Elfmeter), 1:1 Jancker (67.)

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Feyenoord Rotterdam, der niederländische, erfolgsverwöhnte Traditionsverein stellte sich Rapid in der Vorschlussrunde in den Weg. Ein Team, das damals mit Stars gespickt war.

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Henrik Larsson war einer davon, Gaston Taument (Bild) streifte sich wenige Jahre später sogar das Rapid-Trikot über. Giovanni van Bronckhorst war ebenfalls ein klingender Name.

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Und dann war da noch ein gewisser Ronald Koeman, der einen fragwürdigen Elfmeter zur 1:0-Führung verwertete. Allerdings aufgrund des Spielverlaufs verdient, da die Niederländer das Geschehen klar dominierten.

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Trotzdem gab sich Rapid nicht auf und kam durch ein Kopfballtor des "Europacup-Helden" Carsten Jancker zum 1:1-Ausgleich (67.). Ein Ergebnis, das man gerne mit nach Wien nahm.

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In einer holländischen Zeitung war am Tag nach dem aus Feyenoord-Sicht enttäuschenden 1:1 zu lesen: "Bei Rapid floß der Adrenalinstrom und Feyenoord wurde voll am Kinn getroffen."

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Das Team von Arie Haan wankte und Rapid setzte den Erfolgslauf fort. Aber noch mussten 90 Minuten im Ernst-Happel-Stadion überstanden werden, um den Finaleinzug feiern zu können.

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Semifinale, Rückspiel: SK Rapid - Feyenoord Rotterdam 3:0 (3:0)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Hatz, Schöttel, Guggi, Heraf, Kühbauer (86. Haller), Stöger (86. Mandreko), Marasek, Stumpf, Jancker

Tore: 1:0 Jancker (2.), 2:0 Stumpf (32.), 3:0 Jancker (35.)

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Im Vorfeld des Spiels herrschte Besorgnis wegen der holländischen Fans. Diese wurden aber mit einem Verbot, nach Wien zu kommen, belegt und tatsächlich waren kaum Feyenoord-Anhänger in Wien zugegen.

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Aber jetzt zum Sportlichen, denn am 18. April 1996 wurde Rapid-Geschichte geschrieben. Am Ende stand ein unglaublicher 3:0-Heimerfolg, der den Aufstieg ins Finale des Cups der Cupsieger ebnete.

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Feyenoord enttäuschte, während Rapid den Schwung der letzten Partien und das Selbstvertrauen mitnahm. Im Hin- und Rückspiel dabei: Bernard Schuiteman, der erst vor kurzem seine Tätigkeit als Rapids Chefscout vorzeitig beendete.

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Auf die Entscheidung musste der volle Prater nicht lange warten. Bereits in der 2. Minute war Jancker zur Stelle und setzte seinen Torlauf mit dem Führungstreffer fort.

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In der 32. Minute durfte sein kongenialer Sturmpartner Christian Stumpf ran. Eine Vorentscheidung war gefallen, der Aufstieg zum Greifen nahe.

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Als Jancker dann noch mit einem sensationellen Seitfallzieher den 3:0-Endstand markierte (35.) avancierte der Hüne endgültig zum großen Helden.

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"Jancker war viel zu groß, zu schnell und zu stark", urteilte die holländische Zeitung "Volkskrant" nach dem Spiel. Es waren Janckers Europacuptreffer fünf und sechs.

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Während Feyenoord den Traum vom Endspiel begraben musste, fühlten sich Didi Kühbauer und Co. nach dem Aufstieg wie im siebenten Himmel.

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Christan Stumpf und Co. hatten Feyenoords Star-Elf tatsächlich aus dem Bewerb geworfen. Die nächste Station hieß Brüssel - der Austragungsort des Finales 1996.

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Finale in Brüssel: SK Rapid - Paris Saint Germain 0:1 (0:1)

Aufstellung: Konsel, Ivanov, Schöttel, Hatz, Guggi, Heraf, Kühbauer, Stöger, Marasek, Stumpf (46. Barisic), Jancker

Tor: 0:1 N'Gotty (29.)

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36.000 Zuschauer, perfekte Bedingungen im Stade Roi Boudouin - Rapids zweiter Final-Auftritt nach 1985 sollte nicht so enden wie damals gegen Everton.

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Die Hütteldorfer reisten mit Kind und Kegel nach Brüssel. Sogar drei Kindermädchen waren mit nach Belgien gekommen, um während des Banketts auf die neun Rapid-Sprösslinge aufzupassen.

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Ein Teil der zahlreich angereisten Fans konnte sich trotz des außergewöhnlichen Ereignisses nicht benehmen. Insgesamt kam es zu 150 Festnahmen von Fans aus beiden Lagern.

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Doch das Entscheidende war das Geschehen am Rasen. Rapid biss, kämpfte, musste sich aber eingestehen, dass die Franzosen nur schwer zu knacken sein werden.

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In der 29. Minute fiel das einzige Tor der Partie. Nach einem umstrittenen Foul von Guggi am überragenden Youri Djorkaeff, fälschte Peter Schöttel einen Freistoß von Bruno N'Gotty aus 30 Metern unhaltbar ab.

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"Der Schuss zum Tor wäre ein, zwei Meter daneben gegangen, wenn er nicht abgefälscht worden wäre", haderte Keeper Michael Konsel nach dem Spiel.

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Rapid zeigte sich aber von seiner besten Seite. Gegen Stars wie Patrice Loko, Bernard Lama, Daniel Bravo oder Rai kämpften die Hütteldorfer bis zum Schluss.

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Bei einem Lattenschuss von Peter Stöger hatten die Grün-Weißen Pech, doch auch PSG vergab eine Vielzahl an weiteren Chancen. So blieb es beim 0:1.

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Ein ganz bitterer Abend nach einem so nicht erwarteten Siegeszug durch Europa. Platz zwei war am Ende jedoch zu wenig, die Enttäuschung war den Spielern ins Gesicht geschrieben.

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Während Paris St. Germain den Pokal in den Brüsseler Nachthimmel stemmte, blieb Rapid nur der Trostpreis.

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Medaillen blieben als Andenken, der Pokal blieb unberührt. Rapids Weg ins Cup-der-Cupsieger-Finale war eindrucksvoll und ist seitdem für österreichische Teams unerreicht.

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Weitere Eindrücke vom Finale in Brüssel:

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