Voruntersuchung gegen FIFA-Präsident Infantino

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Gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino ist durch die Ethikkommission des Weltverbandes eine Voruntersuchung eingeleitet worden. Dabei geht es hauptsächlich um unerlaubte Geschenk-Annahme.

Wie die Schweizer "SonntagsZeitung" berichtet, geht es dabei vor allem um Infantinos Reise zu einer Papst-Audienz. Die Offene Frage ist, wer die Reise im Privatjet bezahlt hat.

Infantino droht eine Sperre oder zumindest ein Verweis. Beides würde wohl das frühe Ende seiner Präsidentenkarriere bedeuten.

Wem gehört der Privatjet?

Die Aussagen und Ansichten rund um die Reise gehen auseinander.

Die Flugzeugnummer deutet auf den russischen Oligarchen Alischer Usmanow hin, bekannt auch als Aktionär und Geldgeber des Premier-League-Klubs Arsenal. Trotz des offensichtlichen Sachverhalts streitet Usmanow alles ab. Infantino brachte einen anderen schwerreichen Russen ins Spiel: Georgi Semenenko.

Von Leuten aus dem Umfeld des Fußballs dürfte Infantino nach den Vorgaben der Ethikkommission keine Geschenke annehmen. Im Fall von Usmanow würde es sich in der Tat um ein Vergehen handeln.

Chef der Ethikkommission befangen

Geführt wird die Voruntersuchung durch Djimrabaye Bourngar aus dem Tschad und Robert Torres aus Guam zusammen mit dem Sekretariat der Ethikkommission.

Die beiden Männer müssen sich laut "SonntagsZeitung" der Sache annehmen, weil der Chef der Untersuchungskammer der Ethikkommission, Cornel Borbely, als Schweizer eine offizielle Untersuchung nicht leiten darf. Die Entscheidung wird angeblich am Dienstag kommuniziert.

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