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Ruttensteiner in Israel: "Habe mich gefürchtet"

Der Ex-Teamchef spricht über seine Zeit in Israel.

Ruttensteiner in Israel: Foto: © getty

Die Zeit von Willi Ruttensteiner in Israel ist nach dreieinhalb Jahren beendet. Der Vertrag des Oberösterreichers als Teamchef wurde einvernehmlich aufgelöst.

In der "Krone" blickt der 59-Jährige auch auf seine Erfahrungen abseits des Sportlichen zurück. "Es war eine enorme Erfahrung, in Israel zu bleiben und einen Krieg über zehn Tage mitzuerleben. Das war sehr schwierig für mich", sagt er.

Ob er Angst gehabt habe? "Wenn ich ehrlich bin - jeden Tag. Wenn du mitten in der Nacht in den Luftschutzbunker musst, von dort die Sirenen hörst, dann ist das nicht angenehm. Ich habe mich gefürchtet, möchte das kein zweites Mal erleben", so Ruttensteiner.

Der ehemalige ÖFB-Sportdirektor ist stolz, sportlich "Meilensteine, die Israel in den nächsten Jahren weit bringen werden", gesetzt zu haben. Für neue Angebote sei er offen, "wenn sich was Interessantes auftut".


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