Whistleblower liefert neue Beweise gegen Blatter

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Im Zuge der strafrechtlichen Ermittlungen gegen den gesperrten FIFA-Präsidenten Joseph Blatter liegen den Behörden neue, belastende Erkenntnisse vor.

"Ein Zeuge, ein Whistleblower, hat uns fallrelevante und interessante Informationen gegeben", sagt Andre Marty von der Schweizer Bundesanwaltschaft in der "ARD".

Die Insider-Informationen hätten die Behörden "markant weitergebracht", spätestens Anfang 2017 soll klar sein, "ob es genügend Beweismittel gibt, um Anklage gegen Blatter zu erheben".

Die Schweizer Bundesanwaltschaft hatte ein Strafverfahren gegen Blatter wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Veruntreuung eingeleitet. Dem früheren FIFA-Chef drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Im Kern wird Blatter vorgeworfen, TV-Deals mit dem im Korruptionsskandal lebenslang gesperrten einstigen Vizepräsidenten Jack Warner abgeschlossen zu haben. Warner soll TV-Rechte an Weltmeisterschaften für Dumping-Preise erhalten und für Millionen-Summen weiterverkauft haben. Blatter bestreitet die Vorwürfe.

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