Sperren von Blatter und Platini reduziert

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Die Berufungskommission der FIFA hat am Mittwoch die Sperren von Präsident Joseph Blatter und UEFA-Boss Michel Platini auf sechs Jahre reduziert.

"Ich bin tief enttäuscht von der FIFA-Rekurskommission. Selbstverständlich ziehe ich den Fall ans CAS weiter", reagiert Blatter enttäuscht auf das Urteil. Mit dem Gang zum internationalen Sportgerichtshof in Lausanne ist zeitnah zu rechnen.

"Ich werde durch alle Instanzen gehen und bis zum Schluss darum kämpfen, dass meine Unschuld bewiesen wird", so Platini.

Der Franzose bezeichnet die Reduzierung der Sperre als "beleidigend und schändlich". "Die Anklagen gegen mich haben keine Basis", meint Platini.

Mildernde Umstände

Die Sperre sei zu reduzieren, da einige mildernde Umstände nicht berücksichtigt worden seien, so die Begründung. "Die Aktivitäten und die Dienste, die beide der FIFA, UEFA und dem Fußball im Allgemeinen über die Jahren erwiesen haben, verdienen eine angemessene Beachtung", heißt es.

Das Urteil bedeutet gleichzeitig die Zurückweisung des Einspruchs der Untersuchungskammer. Sie hatte eine lebenslage Sperre gefordert.

Blatter und Platini waren im Dezember von der FIFA-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden. Zum Verhängnis wurden beiden die dubiose Zahlung von 1,8 Millionen Euro im Jahr 2011 von der FIFA an Platini.

Für den UEFA-Chef war die Sanktion durch die FIFA-Ethikkommission das Ende seiner Präsidentschaftsambitionen, der neue FIFA-Boss wird am 26. Februar ohne Platini gewählt.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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