Blatter und Platini bleiben suspendiert

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Die Berufungskommnisson des Weltverbandes lehnt den Einspruch von Joseph Blatter und Michael Platini gegen deren Sperren ab.

Damit bleiben der FIFA-Präsident und der UEFA-Boss weiter suspendiert, die Entscheidung der FIFA-Ethikkommission wird bestätigt.

Am 8. Oktober wurden die beiden Funktionäre provisorisch für 80 Tage gesperrt, der Grund dafür war unter anderem eine dubiose Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken.

Wie erwartet

Blatter und Platini können laut einer Mitteilung der FIFA noch vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ziehen. Vor allem für den Franzosen Platini, dessen Anwälte den Gang vor den CAS ankündigten, ist das Scheitern des Einspruchs ein weiterer Rückschlag. Der 60-Jährige hofft noch immer auf eine Kandidatur für die Präsidenten-Wahl der FIFA am 26. Februar. "Diese Entscheidung ist keine Überraschung", erklärten Platinis Anwälte. "Es bestätigt, dass die FIFA eine einseitige, unfaire und voreingenommene Untersuchung gegen Michel Platini führt, die mehrfach sein Recht verletzt hat, sich selbst zu verteidigen".

Kandidatur wird knapp

Für Platini wird es eng, doch noch die Nachfolge von Blatter an der Spitze des Weltfußball-Verbandes anzutreten. Bis zum Bewerbungsschluss am 26. Oktober durfte er seine Kandidatur nicht einreichen.

Der Franzose will sich trotz der weiter gültigen Sperre unverändert als Blatter-Nachfolger der Wahl zum FIFA-Präsidenten stellen, auch wenn er derzeit kein offizieller Kandidat ist. "Michel Platini ist überzeugt, dass der CAS seine Rechte wieder herstellen wird. Bis dahin bleibt er ein gelassener und entschlossener Kandidat für die FIFA-Präsidentschaft", hieß es in einem Statement.

Insgesamt ließ das Ad-hoc-Wahlkomitee in der vergangenen Woche nur fünf Anwärter für die Kür Ende Februar zu. Der Jordanier Prinz Ali bin al-Hussein, UEFA-Generalsekretär Gianni Infantino, der Franzose Jerome Champagne, der asiatische Verbandschef Scheich bin Ibrahim Al Chalifa aus Bahrain und Tokyo Sexwale aus Südafrika dürfen zur der Wahl antreten.

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