Dragovic: "Auch Ronaldo und Messi sind ersetzbar"

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Aleksandar Dragovic gilt im ÖFB-Team in der Innenverteidiger-Hierarchie als Nummer eins, der Dynamo-Kiew-Legionär sieht sich jedoch nicht als gesetzt.

"Es gibt keine Nummer eins. Jeder Spieler ist ersetzbar - in jeder Mannschaft der Welt, auch Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi sind ersetzbar", glaubt der 25-Jährige.

"Von dem her darf man sich nie zu sicher sein, weil so schnell kann man gar nicht schauen und man ist wieder weg vom Fenster. Man muss immer 100 Prozent geben", so Dragovic weiter.

"Die Konkurrenz schläft nicht"

Im Nationalteam würde ein beinharter Konkurrenzkampf mit Sebastian Prödl, Martin Hinteregger und Kevin Wimmer herrschen.

"Man darf sich nie ausruhen, in ihren Vereinen spielen alle überragend. Kevin spielt super bei Tottenham, Basti bei Watford und Martin hat sich in der deutschen Bundesliga gefunden. Die Konkurrenz schläft nicht", betont Dragovic.

Der Wiener verfolgt die Leistungen seiner Kollegen via Internet. Im Endeffekt müsse Teamchef Marcel Koller über die Besetzung der Abwehrzentrale entscheiden.

Dies würde auch für die Frage gelten, ob es sinnvoller ist, in den Tests gegen Albanien und die Türkei eine Stamm-Innenverteidigung einzuspielen oder mit verschiedenen Varianten zu experimentieren.

"Jeder hätte es verdient zu spielen"

Einen Unterschied, wer aus dem Trio an seiner Seite verteidigt, sieht er nicht: "Natürlich habe ich halbrechts ein paar Vorteile, weil mein rechter Fuß stärker ist. Aber ich verstehe mich mit allen drei überragend. Jeder hätte es verdient zu spielen."

Von seinen teaminternen Rivalen ist Prödl ein Rechtsfuß, Hinteregger und Wimmer sind auf der halblinken Position zu Hause.

Entscheidung über Vereins-Zukunft vor EM?

Koller kündigte am Dienstag an, dass er während der EM keine Vertrags-Verhandlungen seiner Spieler duldet. Ob es ein Vorteil wäre, seine Vereins-Zukunft schon vor dem Turnier in Frankreich zu klären?

Dragovic: "Sicherlich wäre es ein Vorteil, wenn ich es wissen könnte, aber wenn es nicht so sein sollte, wäre es auch kein Beinbruch."


Riesiger Fan-Ansturm auf das ÖFB-Training.

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