Sturm müht sich in die zweite Cup-Runde

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Sturm Graz müht sich mit einem glanzlosen 2:0-Erfolg beim FC Stadlau in die zweite Runde des ÖFB-Cups.

Nachdem sich der Wiener Regionalligist lange Zeit erfolgreich wehrt, bringt Goalgetter Roman Kienast nach einem kollektiven Blackout der Stadlau-Defensive die Gäste in Führung (78.).

Danach trifft Schoissengeyr per Kopf beinahe ins eigene Tor. In der Nachspielzeit setzt schließlich erneut Kienast den Schlusspunkt (94.). Für Sturm war es das erste Bewerbsspiel in dieser Saison.


Rapid zog schon eine Woche davor in die 2. Cup-Runde ein. Die Hütteldorfer eröffnen am Samstag ihr neues Stadion:


"Im Cup zählt nur das Weiterkommen"

"Im Cup zählt nur das Weiterkommen, Gott sei Dank haben wir gegen Ende noch das Tor gemacht", sagte Kienast nach der Partie.

Der Matchwinner war erst im Laufe der zweiten Hälfte in die Partie gekommen, Sturm-Trainer Franco Foda hatte im ersten Pflichtspiel der Saison auf drei Neuerwerbungen in der Startformation gesetzt: Der Serbe Uros Matic feierte wie die Rapid-Zugänge Deni Alar und Philipp Huspek ein Debüt im Grazer Dress.

Sturm diktierte in der Folge zwar das Spielgeschehen, kam aber vor der Halbzeitpause nur zu einer ernst zu nehmenden Chance: Stadlau-Goalie Gerald Zechner bändigte nach einer Ecke einen gefährlichen Nachschuss des aufgerückten Verteidigers Lukas Spendlhofer (8.).

Ansonsten war ein Klassenunterschied kaum zu bemerken: Die Defensive des Sechsten der vergangenen Regionalliga-Ost-Saison hatte mit den meist träge vorgetragenen und uninspirierten Angriffen der Steirer kaum Probleme.

Glück für Sturm in Hälfte eins

Nach einem fatalen Fehlpass von Christian Gratzei, der nach dem Abgang von Michael Esser als Kapitän im Tor stand, ging der Außenseiter sogar beinahe in Führung: Der Heber von Okan Celik strich aber knapp über das verwaiste Grazer Tor (33.).

"Wir trauen uns zu wenig in Eins-gegen-Eins-Situationen. Es fehlt an Aktivität und Bewegung - auch ohne den Ball", konstatierte Günter Kreissl, Sturms Geschäftsführer Sport, in der Halbzeitpause im ORF-Interview.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Vorstellung des Bundesligisten, bei dem die jüngsten Neuzugänge Christian Schulz und Stefan Hierländer noch nicht im Kader standen, ansprechender. Die Chancen mehrten sich. Bright Edomwonyi köpfelte in der 52. Minute an die Latte, WAC-Rückkehrer Marc Andre Schmerböck köpfelte den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor (54.).

In der 78. Minute erlöste der für den schwachen Alar eingewechselte Kienast die mitgereisten Grazer Fans. Der Routinier verwertete erst einen Stanglpass von James Jeggo (78.) und war auch nach einer Hereingabe von Marko Stankovic in der Nachspielzeit zur Stelle (93.).

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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