Transfersperre gegen Madrider Klubs

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Paukenschlag in Spanien! Die FIFA verhängt gegen die beiden Madrider Klubs Real und Atletico eine Transfersperre.

Demnach dürfen die beiden Teams im Sommer 2016 und im Winter 2017 keine neuen Spieler registrieren. Die aktuell laufende Transferperiode ist von dem Urteil nicht betroffen.

Der Grund für die harte Strafe des Weltverbands sind Verstöße gegen die Richtlinien, die die FIFA für die Wechsel von minderjährigen Fußballern aufgestellt hat.

Die FIFA hat darüber hinaus Geldstrafen verhängt.

Aus demselben Grund hatte die FIFA zuletzt auch schon den FC Barcelona mit einer Transfersperre, die diesen Winter ausgelaufen ist, belegt.

Man darf gespannt sein, welche Auswirkungen dieses Urteil auf die aktuelle Transferperiode hat. Es ist davon auszugehen, dass die beiden Madrider Klubs kurzfristig noch kräftig investieren.

Die Mitteilung der FIFA:

Die FIFA-Disziplinarkommission hat die spanischen Vereine Atlético de Madrid und Real Madrid für Verstöße im Zusammenhang mit dem internationalen Transfer und der Registrierung von Spielern unter 18 Jahren bestraft.

Die beiden Vereine wurden des Verstoßes gegen mehrere Bestimmungen betreffend den internationalen Transfer und die Erstregistrierung minderjähriger Spieler sowie gegen andere maßgebende Vorschriften zur Registrierung und Teilnahme bestimmter Spieler an Wettbewerben für schuldig befunden.

Wegen Verstoßes gegen Art. 5, 9, 19 und 19bis sowie die Anhänge 2 und 3 des Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern ("Reglement") wurde gegen die beiden Vereine ein nationales und internationales Transferverbot für zwei volle aufeinanderfolgende Transferperioden verhängt. Die Transfersperre, die nicht für die laufende Registrierungsperiode gilt, da diese vor Mitteilung der Entscheide eröffnet wurde, gilt für jeweils den gesamten Verein – mit Ausnahme der Frauen-, Futsal- und Beach-Soccer-Teams. Weiterhin möglich ist die Freigabe von Spielern.

Atlético de Madrid und Real Madrid wurden ferner mit einer Geldstrafe von CHF 900.000 (823.723,23 Euro) und CHF 360.000 (329.489,29 Euro) sowie einer Ermahnung belegt und angewiesen, die Situation aller fraglichen minderjährigen Spieler binnen 90 Tagen zu legalisieren. 

Die Entscheide, die auf den jeweiligen Umständen im Einzelfall basieren, wurden den betreffenden Parteien heute mitgeteilt. Ihnen gingen Ermittlungen zuerst der FIFA Transfer Matching System GmbH (FIFA TMS) und danach der FIFA-Disziplinarkommission im Rahmen des eingeleiteten Disziplinarverfahrens voraus. Die Ermittlungen betrafen mehrere minderjährige Spieler, die über verschiedene Zeiträume zwischen 2007 und 2014 (Atlético de Madrid) sowie 2005 und 2014 (Real Madrid) bei den Vereinen registriert waren. 

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