Stürmer Andraz Sporar wechselt zum FC Basel

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Beim FC Basel gibt es neue Konkurrenz für Marc Janko auf der Stürmerposition.

Der slowenische Angreifer Andraz Sporar (21) wechselt von Olimpija Ljubljana in die Schweiz. Das geben die Slowenen auf ihrer Website bekannt.

Kolportiert wird eine Ablösesumme von drei Millionen Euro. Sporar, der in dieser Saison in 17 Spielen 17 Tore erzielt hat, war in diesem Jahr auch Thema beim SK Sturm. Die Klubs wurden sich aber finanziell nicht einig.

Es mag auf den ersten Blick überraschen, dass sich Basel einen neuen Stürmer in den Kader holt. Immerhin hat man mit Janko den besten Torschützen der Liga und mit Breel Embolo das aktuell wohl größte Talent des Schweizer Fußballs in den eigenen Reihen.

Der 18-Jährige, dessen aktueller Marktwert auf 16 Millionen Euro geschätzt wird, steht aber bereits bei mehreren Top-Klubs auf dem Wunschzettel. Mit der Verpflichtung von Sporar will sich Basel also für einen möglichen Transfer Embolos im Winter rüsten. 

Im Jänner hieß es noch: "Ich will zu Sturm!"

Das dürften sie mit Sporar getan haben. Ihm geht in der aktuellen Saison so richtig der Knopf auf. Waren es in der Vorsaison noch 13 Tore und fünf Assists in 32 Ligaspielen, hält er derzeit bei einer starken Quote von 17 Toren in 17 Spielen (fünf Assists). Für Sloweniens A-Nationalteam ist er noch kein Thema, dafür traf er für die U21-Auswahl in zwölf Einsätzen sieben Mal.

Die Entwicklung Sporars blieb auch österreichischen Klubs nicht verborgen. So bemühte sich der SK Sturm seit Jänner intensiv um die Dienste des 1,80m großen Mittelstürmers. Zwischendurch war auch davon die Rede, dass Austria Wien Interesse an einer Verpflichtung habe. Er selbst meinte damals sogar bei "Sportnet": "Ich will zu Sturm Graz!"

Die Verhandlungen zogen sich allerdings, letztlich wurde man sich finanziell nicht einig. Mehr als kolportierte 900.000 Euro wollten die Blackies nicht für Sporar bezahlen. Basel soll er nun drei Millionen Euro wert gewesen sein.

Jetzt heißt es: "Basel ist der richtige Schritt für mich"

In einem ersten Statement zeigt er sich von seiner ersten Karrierestation außerhalb Sloweniens beeindruckt. "Basel ist ein großer Verein. Das ist der richtige Schritt für mich. Es ist eine ganz andere Welt als in Slowenien, das Stadion ist fantastisch", meint Sporar im Gespräch mit der Website des FCB.

Bevor er aber Stürmer-Kollege Janko und seine weiteren neuen Mitspieler kennenlernt, geht es in den Urlaub. Nach individuellem Training startet im Jänner die Frühjahrsvorbereitung mit der Mannschaft. Sporar kann es kaum erwarten: "Jetzt geht meine Karriere richtig los, ich muss hart trainieren und das in mich gesetzte Vertrauen zurückzahlen."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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