Dragovic: "Es fühlt sich großartig an"

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Dynamo Kiew darf sich über die vorzeitige Titelvertieidung in der ukrainischen Premjer Liha freuen. Die Hauptstäder schlagen Vorskla Poltava zuhause 1:0, Konkurrent Shakhtar Donetsk kommt nicht über ein 1:1 in Odessa hinaus.

Damit führt Kiew drei Runden vor Schluss mit sieben Punkten Vorsprung. Die Meisterschaft ist sicher, weil die Begegnung gegen Metalurg Zaporizhya am grünen Tisch mit drei Punkten für Dynamo entschieden wird.

Der verletzte Aleks Dragovic sagt: "Es fühlt sich großartig an."


Der am Knöchel verletzte Innenverteidiger weiter: "Keiner hätte damit gerechnet, dass Shakhtar neuerlich Punkte liegen lässt. Damit haben wir den Sack vorzeitig zu machen können. Ich hätte natürlich lieber am Rasen mitgeholfen, anstatt auf der Tribüne die Daumen zu drücken, aber das trübt die Freude nur minimal. Am Ende zählt der Titel, damit war es ein neuerlich sehr erfolgreiches Jahr."

Mit Geduld Richtung Comeback

Die Saisonbilanz fällt wenig überraschend positiv aus. "Nach dem wir im Cup ausgeschieden sind war klar, dass wir uns in der Meisterschaft unbedingt schadlos halten müssen. Der Druck war enorm, entsprechend groß ist die Erleichterung und Freude. Wir haben in der laufenden Meisterschaft bisher lediglich sieben Gegentore erhalten, das spricht für unsere kompakte Defensive und macht mich schon stolz. Die Mannschaft hat auch eine sehr gute Champions League gespielt, die Bilanz ist auf alle Fälle positiv."

Was ein Comeback angeht, ist Dragovic geduldig. Auch und vor allem wegen der EM. "Ich habe bereits mit leichtem Lauftraining begonnen, musste die Dosierung zuletzt aber wieder etwas zurückschrauben. Im Großen und Ganzen passt alles, ich weiß, dass ich weiterhin Geduld brauche und mache das Comeback von den Ärzten abhängig. Ob es bereits am kommenden Wochenende gegen Schachtar klappt ist fraglich. Ich will unbedingt Fußballspielen, aber da der Titel sicher ist, wäre es in Blickrichtung EM fahrlässig ein unnötiges Risiko einzugehen."

 

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