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"Hatte Angst" - James Rodriguez packt über Zeit in Katar aus

Andere Länder, andere Sitten - Kolumbien-Superstar James Rodriguez fand im Wüstenstaat Katar kein neues Zuhause.

Dass James Rodriguez ein durchaus sensibler Genosse ist, was seine Lebensumstände betrifft, ist bekannt.

Nicht umsonst klagte der kolumbianische Edeltechniker im Zuge seines Leih-Engagements beim FC Bayern München über das kalte Wetter und die arbeitsame Mentalität der Menschen.

Besagte Zeiten im kalten und fleißigen Deutschland dürfte der Torschützenkönig der WM 2014 aber während seines einjährigen Engagements in Katar regelrecht herbeigesehnt haben.

Wie der einstige Real-Madrid-Star nun nämlich preisgibt, entpuppte sich sein Wechsel in den Wüstenstaat als großer Fehler.

Dusch- und Essgewohnheiten als Konfliktherd

 

Gegenüber "Globo Esporte" packte der 32-Jährige, der mittlerweile in Brasilien beim FC Sao Paulo kickt, nun nämlich über seine Zeit bei Al-Rayyan-SC in Katar aus - und ließ dabei kein gutes Haar an seinem ehemaligen Arbeitgeber und den vorherrschenden Gepflogenheiten.

"Das Leben und die Kultur in Katar sind sehr schwierig. Es war schwer, sich anzupassen", gewährt James Einblicke und berichtet: "In Deutschland sind alle Fußballer beim Duschen nackt, aber die Teamkollegen in Katar sagten mir: "So darfst du das nicht machen. Ich hatte Angst."

Auch in Sachen Essgewohnheiten wurde der 96-fache Nationalspieler Kolumbiens nicht so recht warm mit seinem Umfeld. "Dort essen alle mit der Hand, das war schwierig für mich. Sie teilten es mir mit und ich sagte: "Nein, danke." Ich fragte nach Besteck und sie sagten mir: "Nein, mit deiner Hand." Und ich antwortete: "Ihr seid doch verrückt, ich werde nicht mit meiner Hand essen."

Rodriguez stand von September 2021 bis September 2022 bei Al-Rayyan unter Vertrag, nachdem er für acht Millionen Euro vom FC Everton in den Mittleren Osten gewechselt war. 16 Einsätze, fünf Tore und sieben Assists später verabschiedete er sich nach Griechenland zu Olympiakos Piräus.

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