Maierhofer: "Verdiene nicht das Gelbe vom Ei"

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Mancher mag ihn schon abgeschrieben haben.

Doch mit Stefan Maierhofer ist immer zu rechnen. "Heute kennt dich keiner, morgen wollen dich wieder alle haben", sagt der Ex-ÖFB-Teamspieler gelassen. Im Winter heuerte er beim slowakischen Titelverteidiger AS Trencin an und ist mit seinem Neo-Klub fast am Ziel: "Ich wollte einen Pokal stemmen", erklärte der 33-Jährige.

Im vergangenen Herbst noch stemmte Maierhofer vor allem das Telefon. Nach dem Engagement beim englischen Zweitligisten Millwall, der schließlich abstieg, war der Niederösterreicher vereinslos. Ein Wechsel zu Standard Lüttich zerschlug sich, obwohl die Signale von Sportdirektor und Ex-Rapidler Axel Lawaree bzw. des Präsidenten-Beraters und Ex-Bayern-Verteidigers Daniel van Buyten ursprünglich sehr positiv gewesen seien.

Am Ende blieb nur ein Gips. "Ich habe im Testspiel zwei Tore erzielt und mir die Hand gebrochen, dann haben sie mir gesagt, dass sie mich doch nicht brauchen. Eine unglaubliche Situation", erinnerte sich der 2,02-Meter-Mann.

Auf Meisterkurs

Doch Maierhofer wäre nicht Maierhofer, wenn er nicht auch diese Episode weggesteckt hätte. Ein fast schon überbordendes Selbstbewusstsein (Unterziehleiberl mit dem Aufdruck "Major is all in"), enormer Siegeswille, das Herz auf der Zunge, eine beeindruckende Präsenz im Strafraum, aber auch so manch technische Unzulänglichkeit - eine Kombination, die Maierhofer im Laufe seiner Karriere viele Fans einbrachte, aber auch Kritik und teils niveaulose Schmähungen bescherte.

Die Spielerfrauen von Real Madrid und FC Barcelona. LAOLA1 hat DIE Bilder:

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Andrea Salas ist seit 2009 mit Real-Keeper Keylor Navas verheiratet.

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Im El Clasico wird Barca-Goalie Marc-Andre ter Stegen nur Ersatz sein. Freundin Daniela Jehle wird den Deutschen trösten.

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Carla Pardo ist die Frau von Barca-Tormann Claudio Bravo.

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Real-Verteidiger Danilo hat sein Glück 2010 in Clarice Sales gefunden.

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Dani Alves hat sich ein Model "geschnappt". Die Spanierin Joana Sanz liebt zudem Sport - Gute Voraussetzungen.

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Seit 2012 ist die spanische TV-Reporterin Pilar Rubin die Frau an der Seite von Sergio Ramos.

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Popstar Shakira hat sich vor ein paar Jahren Gerard Pique geangelt - oder war es doch umgekehrt?

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Ana Sofia ist die Freundin von Pepe. Diese Frau ist nebenbei auch studierte Medizinerin.

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Fernanda Mascherano (r.) ist seit 2008 die Ehefrau von... richtig, Javier Mascherano.

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Clarice Alves ist Schauspielerin und lebt seit 2006 mit Marcelo in Madrid.

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Romarey Ventura hat das Herz von Jordi Alba erobert - warum wohl?

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Seit 2008 sind Toni Kroos und Jessica Farber ein Paar. Schon bald gibt es wieder Nachwuchs.

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Elena Galera Moron war Krankenschwester - jetzt kümmert sie sich nur mehr um Sergio Busquets.

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Seit 2010 ist Vanja Bosnic die Frau von Luka Modric. Das Paar hat zwei Kinder.

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Ana Ortiz und Andres Iniesta haben sich 2012 das Ja-Wort gegeben.

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James brachte im Sommer 2014 auch seine hübsche Herzdame Daniela Ospina mit nach Madrid.

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Ivan Rakitc lernte seine Frau Raquel Mauri kurz vor seinem Wechsel nach Sevilla Anfang 2011 kennen.

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Das bulgarische Model Nikoleta Lozanova soll aktuell mit niemand geringerem als Cristiano Ronaldo liiert sein.

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Lionel Messi und Model Antonella Roccuzzo sind seit 2008 zusammen.

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Gareth Bale und seine Jugendliebe Emma Rhys-Jones haben seit 2012 einen gemeinsamen Sohn.

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Glaubt man den Gerüchten, ist Soraja Vucelic momentan die "Flamme" von Neymar.

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Analica Chaves hat sich nach Axel Witsel mit Karim Benzema einen weiteren Top-Kicker angelacht.

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Luis Suarez und Sofia Balbi sind seit 2009 Mann und Frau.

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All das perlte zumindest nach außen hin am "Langen" ab. Wer es von der Landesliga zu Bayern München schafft, für Rapid Tore am Fließband erzielt, mit Grün-Weiß und Salzburg Meister wird und 19 ÖFB-Teamspiele absolviert, obwohl er nie in einer Nachwuchsauswahl aufschien, dem gibt schlicht der Erfolg recht.

Nach unsteten Wanderjahren (Köln, Millwall, Wr. Neustadt) samt einigen Monaten ohne Verein hat sich Maierhofer nun den "Emporkömmling" Trencin in der Slowakei ausgesucht - und hat auch dort im Frühjahr schon zweimal getroffen.

"Es macht Spaß, ich bin körperlich wieder in einer richtig guten Verfassung", betonte der 47-fache Torschütze in der österreichischen Bundesliga. Sein Weg scheint ebenso zu stimmen wie der des Klubs aus der 55.000-Einwohnerstadt im Westen des Landes: Neun Runden sind noch zu absolvieren, der erste Verfolger Slovan Bratislava weist bereits neun Punkte Rückstand auf.

"Verdiene hier nicht das Gelbe vom Ei"

Während Rekordmeister Slovan auf eine fast hundertjährige Klubgeschichte zurückblickt, ist die Tradition in Trencin ein zartes Pflänzchen. 1992 gegründet, übernahm 2007 der umtriebige niederländische Ex-Internationale und Immobilien-Händler Tscheu La Ling die Geschicke des Klubs und feierte acht Jahre später erstmals den Meistertitel sowie den Cupsieg. Derzeit wird das Stadion rundumerneuert und um ca. 7.000 auf 10.500 Plätze aufgestockt. Maierhofer: "Da ist was im Entstehen."

Maierhofer hält viel von Ling. "Er hat eine Philosophie, will holländischen Fußball sehen", sagte er über den Mannschaftskollegen des kürzlich verstorbenen Johann Cruyff bei Ajax Amsterdam. "Wir spielen aggressiven Fußball mit Pressing und viel Ballbesitz", berichtete Maierhofer. "Wir", das sind ein Dutzend Slowaken und 14 Legionäre, darunter fünf Nigerianer und zwei Südkoreaner.

"Ich gehe davon aus, dass ich im Sommer eine ganz andere Ausgangsposition habe."

Als Glücksritter, der zum Abkassieren gekommen ist, sieht er sich keinesfalls. "Ich verdiene hier nicht das Gelbe vom Ei", betonte Maierhofer, der sich seine Angebote sehr genau ansah und viele ablehnte. "Da hätten wahrscheinlich 80 Prozent der anderen Kicker unterschrieben", meinte der "Major", der sich nach dem Abstiegskampf in England nach oben orientieren wollte. "Schöne Stadien, viel Leidenschaft", sagt Maierhofer über seinen Inselkick, "aber ich wollte nicht wieder gegen den Abstieg spielen."

Andere Ausgangsposition im Sommer

Sein Vertrag endet im Sommer, dem Profifußball will er aber noch ein Weilchen erhalten bleiben. Gerne auch in einer etwas prestigeträchtigeren Liga als der slowakischen. Mit dem Meistertitel und einigen Toren auf dem Konto sieht er dafür durchaus Chancen. "Ich gehe davon aus, dass ich im Sommer eine ganz andere Ausgangsposition habe", erklärte Maierhofer.

Mit seiner Berateragentur Sportscon hat er sich vor zwei Jahren schon beizeiten ein zweites Standbein geschaffen. Es sind neben vielen positiven Erlebnissen auch negative wie jenes in Lüttich, von denen seine Klienten profitieren sollen. "Ich habe schon so viel gesehen im Fußball. Wir wollen jungen Spielern helfen", sagte Maierhofer.

Aus der Öffentlichkeit verschwinden wird er so oder so nicht. Schon in der Vergangenheit bewährte er sich bei Shootings oder am Catwalk auch als Model. "Da kommen immer wieder Anfragen. Es macht mir Spaß, man lernt viele Leute kennen", sagte Maierhofer, der nicht zuletzt Kontakte als Quintessenz für seine Beratertätigkeit sieht. Derzeit ist es aber der Glamour der slowakischen Fortuna-Liga, der ihn beschäftigt: "Jetzt hat der Fußball oberste Priorität."

Textquelle: © APA Zum Seitenanfang»
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