Die Abschlussliste von Pep Guardiola

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Pep Guardiola hat in seiner achtjährigen Trainer-Tätigkeit schon zahlreiche Spieler abserviert. Einige wurden verkauft, andere litten unter ihm und erhielten keine Chance auf Einsätze. LAOLA1 zeigt, welche Spieler er bereits ausgebootet hat:

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Gleich zu Beginn seiner Amtszeit beim FC Barcelona wurde klar, dass Guardiola nicht davor zurückschreckt, sich mit großen Namen anzulegen. So forcierte er den Abgang von Vereins-Ikone Ronaldinho.

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Auch Yaya Toure hatte unter dem Spanier keine guten Karten. Deswegen suchte er das Weite und landete in Manchester City, wo er nun wieder mit dem Spanier arbeiten muss.

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Guardiola holte Zlatan Ibrahimovic zum FC Barcelona. Freunde wurden die beiden dennoch nicht. "Du hast keine Eier und scheißt dir vor Mourinho in die Hose. Im Vergleich zu ihm bist du ein Nichts", sagte Ibra einst zu Pep. Die Wege trennten sich nach nur einer Saison wieder.

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Bis zu Guardiolas Amtsantritt spielte Deco eine wichtige Rolle beim FC Barcelona. Der Spanier verkaufte ihn an den FC Chelsea.

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Bis heute stößt die Tatsache, dass Guardiola mit Samuel Eto'o einen der besten Stürmer seiner Zeit vergraulte, sauer auf. Auch der Angreifer selbst spricht nicht gerade positiv über den Coach: "Er wollte mir erklären, wie man als Stürmer agieren muss, dabei war er Mittelfeldspieler. Er hätte sich daran erinnern sollen, dass er selbst kein großer Spieler war."

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Auch Gianluca Zambrotta hatte es unter Guardiola nicht leicht und wurde promt verkauft. Für den Star-Coach setzte der Weltmeister offensiv zu wenig Akzente.

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Einst galt Giovani dos Santos als eines der größten Talente weltweit. Den Durchbruch schaffte er nie, auch weil Guardiola ihn beim FC Barcelona nicht gerade förderte.

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Obwohl Mario Gomez beim FC Bayern stets für Tore sorgte, hatte er unter Guardiola keine Zukunft. 

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Bei den Münchnern sorgte Guardiola auch dafür, dass Luiz Gustavo das Weite suchte. "Zu 50 Prozent dachte ich mir, dass etwas passieren muss", erzählte der Brasilianer später. "Nach meinem ersten Gespräch mit Guardiola war ich mir noch sicherer, sagen wir 80 Prozent."

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Eine Saison lang durfte Mario Mandzukic unter Guardiola stürmen. Danach flogen im wahrsten Sinne des Wortes die Fetzen, die beiden sollen sich beschmipft haben - der Stürmer verließ den FC Bayern.

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Xherdan Shaqiri kann ein Lied davon singen, wie es ist, wenn man von Guardiola abgesägt wird: "Guardiola redet nicht viel darüber. Er erklärt den Spielern nicht, warum. Das ist natürlich manchmal schwierig für einen Spieler, besonders, wenn man gut arbeitet und gut trainiert. Und ganz besonders, wenn er mit den Medien spricht und sagt: 'Er ist gut, er ist gut. Er ist der beste Spieler.' Aber dann, hinter deinem Rücken, entscheidet er, dass du nicht spielst. Das ist natürlich schwierig."

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Dante erklärte nach seinem Aus beim FC Bayern, dass Guardiola "nicht um ihn gekämpft" habe. Eine schöne Umschreibung für eine Ausbootung. Unlängst legte er in der "Sport Bild" nach: "Es gibt halt Trainer, die sind taktisch weltklasse, aber dafür menschlich weniger toll. So wie Guardiola."

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Kurioser könnte es kaum sein: Guardiola holte Mario Götze gleich zu Beginn seiner Amtszeit zum deutschen Rekordmeister, nur um dann nie wirklich auf ihn zu bauen. Böse Zungen behaupten, dass der Transfer seinen Zweck trotzdem erfüllte, da die Konkurrenz (Borussia Dortmund) geschwächt wurde.

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So richtig innig war die Beziehung zwischen Guardiola und Bastian Schweinsteiger nie. Beide sind Gentlemen und wollen kein Öl ins Feuer gießen, zwischen den Zeilen wurde aber immer wieder klar, dass das Verhältnis nicht das allerbeste war.

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Schon zu Beginn seiner Amtszeit bei Manchester City soll Guardiola wenig begeistert von Samir Nasri gewesen sein. Der Franzose soll zu viele Kilos auf den Hüften gehabt haben und wurde deshalb zur zweiten Mannschaft verbannt.

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Zwar kämpfte er sich zurück und wurde sogar einmal vom Spanier eingewechselt, dennoch wurde er wenig später leihweise an den FC Sevilla abgeschoben.

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Beim FC Barcelona Ronaldinho, beim FC Bayern Bastian Schweinsteiger - und auch bei Manchester City jagte Guardiola eine Vereineikone vom Hof.

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Goalie Joe Hart wurde Claudio Bravo vor die Nase gesetzt, weshalb sich der englische Teamkeeper vor kurzem dem FC Torino anschloss.

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