"Ich verdiene eine obszöne Summe"

Aufmacherbild Foto: © getty

"Wir leben in einer Blase", sagt Juan Mata über sich und seine Profi-Kollegen. "Das echte Leben ist das meiner Freunde. Sie müssen Arbeit suchen, stempeln gehen und auswandern. Das ist das normale Leben. Mein Leben als Fußballer ist nicht normal", so der Spanier in der TV-Sendung "Salvados".

Der 27-jährige Kicker von Manchester United gibt sich für einen Fußball-Profi ungewöhnlich kritisch und reflektiert.

"Im Vergleich zum Rest der Gesellschaft verdienen wir irrwitzige, obszöne Summen."

"Sie denken, sie seien Rockstars"

Mata ist auch der Meinung, dass es Fußballer zu leicht hätten: "Manchmal erschreckt es mich, wie behütet ich bin. Beim geringsten Problem kommt jemand und klärt es für mich."

Auch die Einstellung so manches Talents kritisiert er: "Jeder Spieler, der zu einem großen Klub kommt, denkt, er sei Maradona. Man sieht diese Kids, die denken, sie seien Rockstars - sie tragen extravagante Kleidung und fahren schicke Autos."

Gleichzeitig sei der Druck auf die jungen Spieler aber zu groß: "Sie sind nicht gut genug auf das Scheitern vorbereitet. Die Dinge laufen nicht immer nach Plan. Ihnen muss beigebracht werden, dass es nur ein paar Glückliche an die Spitze schaffen. 99,9 Prozent schaffen es nicht soweit."

"Ich genieße die geschäftliche Seite des Fußballs nicht. Ich liebe das Spiel. ich liebe das Training und den Wettbewerb. Ich würde eine Gehaltsminderung hinnehmen, wenn weniger Geschäft im Sport involviert wäre", so Mata.


Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare