Maulkorb für Spieler von Werder Bremen

Aufmacherbild Foto: © GEPA

Bei Werder Bremen ist nach vier sieglosen Bundesliga-Spielen in Folge und Tabellen-Platz 16 Feuer am Dach.

Manager Thomas Eichin verpasst den Profis vor dem Duell mit dem VfL Wolfsburg (Sa., 16.4., 15:30 Uhr) einen Maulkorb: "Wir werden diese Woche keine Medienarbeit leisten. Die Spieler sollen sich nicht darauf konzentrieren müssen, den Medien die richtigen Statements zu geben."

"Sowohl für den Trainer als auch die Spieler ist es momentan sehr, sehr schwierig, das Richtige zu sagen."


Der Köln-Trainer wird 50. LAOLA1 begibt sich auf Zeitreise. So lief seine Karriere: 

Bild 1 von 92 | © GEPA

Nachdem er beim FavAC, beim SK Vorwärts Steyr und bei der Vienna jeweils ein Jahr verbrachte, gelang ihm bei der Austria der Durchbruch.

Bild 2 von 92 | © GEPA

1988 wechselte der damals 22-Jährige nach Wien Favoriten und bliebt zunächst für sechs Jahre, ehe er zwischen 1998 und 2000 noch einmal an den Verteilerkreis zurückkehrte.

Bild 3 von 92 | © GEPA

Das erste Gastspiel wurde zu einer Erfolgsära der Veilchen. Stöger gewann mit ihnen dreimal in Folge (91-93) die Meisterschaft.

Bild 4 von 92 | © GEPA

Auch im Cup stand Jubel an der Tagesordnung, 1990, 1992 und 1994 ging er an die Violetten.

Bild 5 von 92 | © GEPA

Stöger wurde zu einem Eckpfeiler der Austria und im Laufe der Jahre auch Stammspieler im Nationtalteam.

Bild 6 von 92 | © GEPA

Bei seinem zweiten Engagement für den FAK blieb der große Erfolg aus, die Mannschaft befand sich im Umbruch und wurde Siebenter bzw. Vierter.

Bild 7 von 92 | © GEPA

Für Furore sorgte Stöger regelmäßig auch beim Wiener Stadthallen-Turnier.

Bild 8 von 92 | © GEPA

Das hatte er mit Herbert Prohaska gemeinsam. Vier Mal wurde Stöger zum besten Spieler gewählt, "Schneckerl" sogar unübertroffene zehn Mal.

Bild 9 von 92 | © GEPA

Stöger wurde zum Fanliebling bei der Austria und spielte mit zahlreichen Größen zusammen.

Bild 10 von 92 | © GEPA

Da wären etwa Josef Degeorgi und Manfred Zsak, die sich beide ebenfalls viele Jahre in den Dienst der Austria stellten.

Bild 11 von 92 | © GEPA

Auch Franz Wohlfahrt war lange Zeit Wegbegleiter des Jubilars und war zeitweise Kapitän der Violetten.

Bild 12 von 92 | © GEPA

Ralph Hasenhüttl war damals mit Stöger im Team, inzwischen sind sie als Trainer Gegner.

Bild 13 von 92 | © GEPA

Nicht zu vergessen Herbert Prohaska, der in Stögers Anfangsjahren bei der Austria seinen Karriere-Herbst verbrachte.

Bild 14 von 92 | © GEPA

Kaum hängte er als Spieler seine Schuhe an den Nagel, wurde Prohaska als Austria-Trainer zum Vorgesetzten von Stöger.

Bild 15 von 92 | © GEPA

Ein gutes Verhältnis hatte Stöger zu Andreas Ogris, einer weiteren violetten Ikone.

Bild 16 von 92 | © GEPA

Mit Thomas Flögel machte Stöger ebenfalls Bekanntschaft während seiner ersten Austria-Ära.

Bild 17 von 92 | © GEPA

Auch mit Valdas Ivanauskas schnürte er - von 1990 bis 1993 - gemeinsam die Schuhe.

Bild 18 von 92 | © GEPA

Bei Stögers zweitem Engagement in Favoriten war Rashid Rachimov längst zum Leistungsträger avanciert.

Bild 19 von 92 | © GEPA

Auch mit Toni Pfeffer, einem FAK-Urgestein, lief er gemeinsam auf.

Bild 20 von 92 | © GEPA

Wie viele andere namhafte Akteure gehörte auch Christian Prosenik zu Stögers Teamkollegen.

Bild 21 von 92 | © GEPA

Dazu gehören auch Michael Streiter und sein Namensvetter Wagner, damals als "blonde Gefahr" unterwegs.

Bild 22 von 92 | © GEPA

In seiner letzten Austria-Saison lernte Stöger schließlich "enfant terrible" Paul Scharner kennen.

Bild 23 von 92 | © GEPA

Ein weiterer bekannter Stöger-Kollege: Christian "Moarli" Mayrleb. Im Vordergrund ist Wiens damals noch etwas fitter wirkender Bürgermeister Michael Häupl zu sehen - ganz ohne Spritzwein.

Bild 24 von 92 | © GEPA

Und dann wäre da natürlich noch Manfred Schmid. Ein Mann, der Stöger auch nach seiner Zeit bei der Austria begleiten sollte ...

Bild 25 von 92 | © GEPA

1994 entschloss sich Stöger, dem FC Tirol Innsbruck anzuschließen. Der hatte große Pläne und zudem ordentlich investiert.

Bild 26 von 92 | © GEPA

Die Startruppe rund um Trainer Hans Krankl wurde den Erwartungen nie gerecht und landete nur auf Platz fünf.

Bild 27 von 92 | © GEPA

Zu allem Überfluss ging dem Klub das Geld aus, die Stars mussten 1995 schon wieder verkauft werden.

Bild 28 von 92 | © GEPA

Da wäre etwa Vaclav Danek, der von 1989 bis 1991 sowie von 1992 bis 1995 für die Innsbrucker aktiv war und danach seine Karriere beendete.

Bild 29 von 92 | © GEPA

Oder auch Souleyman Sané, der Tirol Richtung Lausanne verlassen musste.

Bild 30 von 92 | © GEPA

Mit Stöger spielte auch ein großes Talent namens Harald Cerny im "heiligen Land". Er ging 1995 zum TSV 1860 München.

Bild 31 von 92 | © GEPA

Auch Jürgen Hartmann und Roland Kirchler rissen sich mit Stöger den Allerwertesten für ihren Klub auf - vergeblich.

Bild 32 von 92 | © GEPA

Nicht zu vergessen Wacker-Legende Robert Wazinger, der mit dem Verein sämtliche Höhen und Tiefen erlebte und bis 2005 blieb.

Bild 33 von 92 | © GEPA

Für Stöger ging es zurück nach Wien - allerdings zu Rapid, was den beiden Fan-Lagern zunächst gar nicht gefiel.

Bild 34 von 92 | © GEPA

Der damals 29-Jährige erarbeitete sich durch gute Leistungen den Respekt der SCR-Fans.

Bild 35 von 92 | © GEPA

Der Erfolg ließ zudem nicht lange auf sich warten.

Bild 36 von 92 | © GEPA

Gleich in seiner Premieren-Saison feierte Stöger den Meistertitel mit den "Grün-Weißen".

Bild 37 von 92 | © GEPA

Das ganz große Highlight war aber freilich das Finale im Cup der Cupsieger, das mit 0:1 gegen PSG verloren ging.

Bild 38 von 92 | © GEPA

Die Hütteldorfer hatten damals neben Stöger noch zahlreiche weitere Stars unter Vertrag - so etwa Michael Konsel.

Bild 39 von 92 | © GEPA

In der Abwehr sorgte der viel zu früh verstorbene Trifon Ivanov für Angst und Schrecken bei den Gegnern.

Bild 40 von 92 | © GEPA

Ihm zur Seite stand Peter Schöttel, seines Zeichens Rapid-Rekordspieler.

Bild 41 von 92 | © GEPA

Nicht zu vergessen Andreas Heraf, der im Mittelfeld ackerte und rackerte.

Bild 42 von 92 | © GEPA

Dort wirbelte auch Didi Kühbauer, vor allem in den Derbys gegen die Austria avancierte er zum "emotional leader".

Bild 43 von 92 | © GEPA

Mit Stephan Marasek hatten die Rapidler einen weiteren Nationalspieler in den eigenen Reihen.

Bild 44 von 92 | © GEPA

Unvergessen ist auch "Turban-Jancker". Der deutsche Carsten Jancker fungierte als Brecher im Strafraum.

Bild 45 von 92 | © GEPA

Sein kongenialer Sturmpartner und Stögers Passempfänger war Christian "Büffel" Stumpf.

Bild 46 von 92 | © GEPA

Im zweiten und zugleich letzten Jahr für Rapid saß mit Samuel Ipoua ein Neuzugang von Inter mit Stöger in der Kabine.

Bild 47 von 92 | © GEPA

Aus Tschechien wurde zudem Rene Wagner von einem Wechsel in die österreichische Hauptstadt überzeugt.

Bild 48 von 92 | © GEPA

Stögers nächste Station hieß LASK Linz. In Oberösterreich wurde er allerdings nicht glücklich und kehrte dem Bundesland nach nur einer Saison wieder den Rücken.

Bild 49 von 92 | © GEPA

Dabei hatte er auch hier Teamkollegen, die fast jedem Fußball-Fan ein Begriff sind. Josef "Pepi" Schicklgruber ist einer von ihnen.

Bild 50 von 92 | © GEPA

Auch Jerzy Brzeczek gehörte damals zum namhaften Aufgebot des LASK.

Bild 51 von 92 | © GEPA

Im Angriff knipste Geir Frigard nach Belieben, mit 23 Treffern sicherte er sich den Titel des besten Torschützen.

Bild 52 von 92 | © GEPA

Nach seinem zweiten Austria-Aufenthalt lief Stöger von 2000 bis 2002 für die Admira auf.

Bild 53 von 92 | © GEPA

Viel zu jubeln gab es in den zwei Jahren nicht. Im ersten wurde der Abstieg verhindert, im zweiten gab es kein Entkommen.

Bild 54 von 92 | © GEPA

Seine letzte Profi-Station wurde schließlich der SC Untersiebenbrunn - für zwei weitere Jahre.

Bild 55 von 92 | © GEPA

2004, im Alter von 38 Jahren, hatte Stöger schließlich genug und beendete seine Karriere.

Bild 56 von 92 | © GEPA

Seine Nationalteam-Laufbahn ging bereits 1999 zu Ende.

Bild 57 von 92 | © GEPA

Stöger, hier ein Herz und eine Seele mit Andi Ogris, absolvierte 65 Spiele für den ÖFB.

Bild 58 von 92 | © GEPA

Dabei gelangen ihm 15 Treffer. Man hätte seinerzeit bereits erahnen können, wohin es ihn als Trainer verschlagen könnte.

Bild 59 von 92 | © GEPA

Ein echtes Highlight für den Mittelfeldmotor war die Teilnahme an der WM 1998 in Frankreich.

Bild 60 von 92 | © GEPA

Dort schied er mit den österreichischen "Wunderknaben" bereits in der Vorrunde gegen Italien, Kamerun und Chile aus.

Bild 61 von 92 | © GEPA

Direkt nach seiner aktiven Karriere wechselt der begnadete Techniker die Seiten und wurde Manager der Austria Amateure.

Bild 62 von 92 | © GEPA

Nachdem dort das Trainer-Duo Söndergaard/Kronsteiner in der Kampfmannschaft beurlaubt wurde, übernahm Stöger gemeinsam mit Frenkie Schinkels.

Bild 63 von 92 | © GEPA

Gemeinsam holten sie den Cup-Sieg, ehe sich Stöger auf den Sportdirektoren-Posten zurückzog.

Bild 64 von 92 | © GEPA

In dieser Funktion erlebte er den 23. Meistertitel für seine Austria.

Bild 65 von 92 | © GEPA

Der Saisonstart 2006/07 ging in die Hose, die Klubführung fand in Stöger/Schinkels zwei Schuldige.

Bild 66 von 92 | © GEPA

Das Duo wurde entlassen und musste sich nach einer neuen Aufgabe umsehen.

Bild 67 von 92 | © GEPA

Stöger fand in seinem Ex-Klub Vienna einen neuen Brötchengeber.

Bild 68 von 92 | © GEPA

Von 2007 bis 2010 blieb er dem First Vienna Football Club treu.

Bild 69 von 92 | © GEPA

Zunächst als Sportdirektor verpflichtet, übernahm er zweieinhalb Jahre auch den Trainerposten.

Bild 70 von 92 | © GEPA

Stöger hatte großen Erfolg und führte - wie er es hier mit Krankl anzeigt - die Vienna nach oben in die zweite Liga.

Bild 71 von 92 | © GEPA

Das war für den GAK Grund genug, um ihn Ende 2010 mit einem Vertrag auszustatten.

Bild 72 von 92 | © GEPA

Allzu lange fanden Stöger und seine Freundin Ulrike Kriegler in Graz aber nicht ihre neue Heimat.

Bild 73 von 92 | © GEPA

Im Sommer 2011 wurde der Kontrakt einvernehmlich aufgelöst, ein Bundesligist rief den damals 45-Jährigen.

Bild 74 von 92 | © GEPA

Stöger heuerte beim SC Wr. Neustadt an und traf dort auf einen Altbekannten - Manfred Schmid. Der wurde sein Co-Trainer.

Bild 75 von 92 | © GEPA

Gemeinsam mit seinem Assistenten gelang es Coach und Sportdirektor Stöger, die Liga zu halten.

Bild 76 von 92 | © GEPA

Die Austria war derart beeindruckt, dass sie die Verhandlungen mit den Neustädtern aufnahm und ihn von den Niederösterreichern abwarb.

Bild 77 von 92 | © GEPA

Stöger war zurück an alter Wirkungsstätte - zum insgesamt vierten Mal.

Bild 78 von 92 | © GEPA

Dabei schaffte er etwas, das ihm selbst die größten Optimisten nicht zutrauten.

Bild 79 von 92 | © GEPA

Stöger marschierte mit den Violetten durch, am Ende einer sensationellen Saison standen ein Punkterekord und die 24. Meisterschaft.

Bild 80 von 92 | © GEPA

Am Höhepunkt seiner Trainerlaufbahn in Österreich angekommen, ließ er sich von seiner Ulrike und Tausenden Fans feiern.

Bild 81 von 92 | © GEPA

Es wurde zugleich seine Abschiedsfeier, denn Stöger ereilte ein Lockruf aus Deutschland, dem er nicht widerstehen konnte.

Bild 82 von 92 | © GEPA

Der 1. FC Köln, einer der beliebtesten Klubs unseres Nachbarn, wollte und bekam den rot-weiß-roten Trainer.

Bild 83 von 92 | © GEPA

Zunächst von den Fans kritisch beäugt, wuchs schnell der Respekt für die Arbeit des neuen Übungsleiters.

Bild 84 von 92 | © GEPA

Stöger und sein kongenialer Partner Schmid führten den "Effzeh" zunächst souverän zur Herbstmeisterschaft ...

Bild 85 von 92 | © GEPA

... und schließlich auch in die Bundesliga. Der Zweitliga-Titel wurde mit der stärksten Defensive aller Zeiten (nur 20 Gegentore) fixiert.

Bild 86 von 92 | © GEPA

Stöger war längst in Köln angekommen und dort zu einer echten Marke geworden.

Bild 87 von 92 | © GEPA

Auch in der höchsten deutschen Spielklasse wusste er mit seinen Trainer-Qualitäten zu überzeugen.

Bild 88 von 92 | © GEPA

Die "Geißböcke" hielten souverän die Klasse und beendeten die Saison 2014/15 auf dem zwölften Platz.

Bild 89 von 92 | © GEPA

Ein wichtiger Erfolgsbaustein in Köln ist die Zusammenarbeit des Trainerteams mit Sportdirektor Jörg Schmadtke - man zieht endlich an einem Strang.

Bild 90 von 92 | © GEPA

In der laufenden Saison könnten die Kölner noch einen Sprung nach vorne machen, aktuell rangieren sie auf Platz elf - mit nur drei Punkten Rückstand auf Rang neun.

Bild 91 von 92 | © GEPA

Stöger und Köln - das passt eben einfach. Der Wiener fühlt sich in der Domstadt pudelwohl und will noch lange bleiben. Zunächst wird er aber seinen 50er feiern. In diesem Sinne: Happy birthday, Peter Stöger!

Bild 92 von 92 | © GEPA
Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare